Hocus Pocus 2

Vor 29 Jahren wurde die gefährlichen Hexen der Sanderson Familie geweckt. Seitdem ist diese Geschichte jedoch vergessen worden, so daß ein paar Schülerinnen versehentlich das Unheil erneut auf die Stadt Salem loslassen …

Ich finde die Hintergründe eigentlich spannender als den Film an sich: der Originalfilm war ein kleiner, unscheinbarer Kindergrusler aus dem Jahre 1993 der erfolglos im Nichts verschwand. Dann aber ist er über die Jahre wieder und wieder an Halloween geschaut worden, es ist ein Titel den die Videokassettenkinder stetig verschlungen haben und somit kam der Film irgendwie an einen Klassikerstatus. Nun holt sich Disney Plus die Hauptdarsteller zurück und schreibt ein künstlich gebasteltes Sequel. Auch hier sind ein paar Dinge interessant dran. Vor allem wie die tonnenweise aufgeladene Schminke bewirkt daß die Hauptfiguren halbwegs ähnlich als damals aussehen, zumindest kaschiert es daß 29 Jahre vergangen sind. Und der klinisch-sterile Look steht in krassem Kontrast u der bräunlichen Farbgebung des ersten, wodurch das Sequel etwas gelackter und weniger Stimmungsvoll erscheint. Die drei Hauptfiguren haben anscheinend ihren Spaß, das Drehbuch gibt ihnen aber vorrangig laue Gags zur Hand in denen Sie als Hexen aus der Vergangenheit ihre liebe Not mit Gegenständen aus dem Hier und Jetzt haben. Ansonsten reißen einen die kreidebleichen Teenagergestalten kaum mit und die Story verläuft auf braven Pfaden ohne Überraschung, aber auch ohne nennenswerte Tiefpunkte. Lediglich das Ende stößt übel auf, wenn auf allzu viel Versöhnlichkeit gebaut wird. Am Ende ist es interessant wie viele alte Disneytitel nun auf diese Weise fortgeführt werden und inwieweit dies Qualitativ ausfällt.

 

Fazit: Zwar groß produziert, aber trotzdem einfach nur ein gelackter Streamingtiel der sich an seinen beliebten Vorgänger dranhängt.

[rating: 29

Smile

Nach dem Selbstmord einer PAtientin erlebt Therapeutin Rose (Sosie Bacon) furchtbare Visionen. Sie erkennt daß diese den Schilderungen ihrer Patientin gleichen …

Dieser Film war eigentlich ein Streamingtitel für Paramount Plus bevor er dann bei Testvorführungen so gut wegkam daß man ihn direkt ins Kin gab. Recht so. Man muß akzeptieren daß der Film das Genre nicht neu erfindet, sehr wohl aber einige bekannte Versatzstücke ungemein effektiv zusammenschraubt. Dazu gehört leider aach der Kniff, daß die fremde Macht gegen die eine Psychologin hier antritt sehr lange nicht genau definiert wird und somit unbegrenzte Möglichkeiten hat. Jumpscares, Traumsequenzen, Staltking – alles was gut für den Schockeffekt ist wird durchgezogen und muß nicht mit Logik erklärt werden. Das ist ein faules Freiticket, wird hier aber nicht allzu sehr überstrapaziert. Due Auflösung am Ende fällt zwar recht gängig aus, nimmt dem ganzen aber nicht die schockierende Wirkung. Mit starker Hauptdarstellerin und zahlreichen extrem gut sitzenden Horrormomenten ist dies ein fordernder Horrortrip.

Fazit: Bekannte Versatzstücke werden hier unfassbar effektiv zusammengesetzt

Rating: ★★★★☆

Liftoff – Mit dir zum Mars

Die Beziehung von Calvin (Mason Gooding) und Sophie (Lana Condor) wird zur Fernbeziehung als Calvin auf den Mars ziehtAls Sophie beschließt auch auf den Mars zu ziehen schleicht sich ihr Kumpel Walt (Cole Sprouse) mit an Bord des Schiffs …

Wie übersteht ein Skript über einen Barista der zum Mars fliegt eigentlich das erste Planungsstadium? Keine Ahnung. Und eigentlich hätte ich diesen Film komplett hassen müssen, aufgrund der weiblichen Hauptrolle: die wird von Lana Condor gespielt die hier ihre Figur aus den drei Netflix Hits „All the Boys love Mandy Lane“ im Grunde nur kopiert und mich hier mit ihrer scheuen Mäuschen Numemr ebenso nervt. Aber trotzdem hat der ganze Film, den man halt nicht ernst nehmen darf das Herz am rechten Fleck: es ist alles leicht, bunt gestaltet und wie eine verfilmte Teenagerphantasie. Und Cole Sprouse liefert einen sympathisch chaotischen Helden, ebenso hat Zach Braff einen wundervollen Gastauftritt als abgedrehter Milliardär. Der Film ist zwar vorrangig für junge Teenies gestaltet, dürfte aber bei entsprechendem Publikum gut funktionieren.

Fazit: Teenagergerechte RomCom mit unkompliziertem, kurzweiligem VErlauf

8rating: 3]

Sonic the Hedgehog 2

Der böse Dr. Roboticx (Jim Carrey) findet aus seinem Exil auf einem Pilzplaneten einen Weg zurück auf die Erde. Dabei hilft hm der finstere Knuckles der es ebenfalls auf Sonic abgesehen hat …

Ich hatte nie eine wirkliche Anbindung an die Sonic Spiele, daher wei ich nicht was diese Welt noch so auf Vorrat hat um weitere Filme damit auszustatten. Den ersten Teil fand ich sympathisch und nett, aber eigentlich sit mir nur das Hin und Herr umd as Desing der Hauptfigur im Kopf geblieben. Einem Sequel habe ich mich also nicht verweigert, es aber acuh nicht herbeigesehnt. Am Ende war es für mich „More of the same“ mit neuen Charakteren die mir nichts sagen und etlichen Szenen und Momenten in denen die Spezialeffekte eigentartig schlapp aussehen. Die Stoory ist dabei kindgerecht, abr ohne Highlghts und Jim Carrey kriegt wieder eine Bühne auf der er sich austoben darf. Das Ende legt einen dritten Film nahe, gegen den ich nciths hätte. Drauf freuen werde ich mich aber auch nicht.

Fazit: Solides Sequel mit oftmals künstlichen Spezialeffekten und leichter Überlänge

Rating: ★★☆☆☆

Weinprobe für Anfänger

Der Weinkeller des frustrierten Jacques (Bernard Campan) steht kurz vor dem Bankrott. Dann aber taucht Hortense (Isabelle Carré) bei ihm auf die einen Workshop veranstalten will …

Ein kleiner, französischer Film der zwar als Komödie durchgeht, aber wenige Lacher enthält. Eher ist es ein herzlicher, liebenswerter Film über zwei geschundene Seelen die sich kennenlernen und einander näher kommen. Dabei hat der Film zahlreiche zarte, wundervolle Momente. Leider ist das Drehbuch drumherum ein regelrechter Flickenteppich. In der ersten Hälfte geht es fast nur u Wein, in der zweiten Hälfte geht es davon weg und die Hauptfiguren und ihre Vergangenheit wird seziert. Manche der Storylines werden dabei nur halbgar oder garnicht beendet, was schade ist. Denn am Ende hat der Film viel Gefühl und das Herz am rechten Fleck.

Fazit: Sanfte Romanze und eine Liebeserklärung an Wein – inhaltlich etwas kopflos, aber großartig in der Wirkung!

Rating: ★★★☆☆

Hello Again – Ein Tag für immer

Zazie (Alicia von Rittberg) lebt mit ihren besten Freunden Patrick (Samuel Schneider) und Anton (Edin Hasanovic) in einer WG in welche eines Tages die Hochzeitseinladung von Philipp (Tim Oliver Schultz) gelangt, Zazies Freund von früher. Da Zazie sicher ist daß die Braut Franziska (Emilia Schüle) nicht die richtige ist versucht sie eifrig die Hochzeit zu sabotieren …

Bei der Story hatte ich direkt eine Niete erwartet: eine chaotische junge Frau durchlebt im klassischen „Und täglich grüßt das Murmeltier“ Stil einen besonderen Tag wieder und wieder. Dabei wird sich das recht einfach gemacht, ohne Erklärung oder sonstigem Backgrund. Aber der altbekannte Handlungsrahmen wird unwichtigb bei den Figuren und Darstellern: das Chaos der Emotionen, die auftauchenden Gefühle und all das Chaos wird von einer Riege unverbrauchter, sympathsicher Figuren präsentiert und gegeben die alle anderen Schwächen durchweg vergessen machen. Auchw enn im letzten Drittel der Fouks von der Hochzeit etwas wegwandert bleibt am Ende ein Film aus dem man mit einem sehr herzlchen Lächeln rausgeht – und der Vorfreude, die mitwirkenden wieder zu sehen.

Fazit: Die Basis ist altbekannt, darauf wird aber ein endlos charmantes Chaos der Gefühle erzählt!

Rating: ★★★★☆

Moloch

Als Kind bekam Betriek (Sallie Harmsen) den merkwürdigen Tod ihrer Großmutter mit. Mit 38 jahren bemerkt sie eine Bedrohung die sie und ihre Tochter im Visier hat und anscheinend auch mit ihren Eltern Roelof (Fred Goessens) und Elske (Anneke Blok) zusammenhängt. Der Archäologe Jonas (Alexandre Willaume-Jantze) gräbt in naheliegenden Moor bedrohliches aus …

Ich sah den Film auf den Film auf dem Fantasy Film Fest, im niederländischen Original mit englischen Untertiteln und war etwas damit überfordert aß zwischendrin mehrere Charaktere Englisch sprechen. Obendrein verlor mich der Film nach einer guten halben Stunde, was die Details angeht. Mit dem Ende und dem „Erhalt“ der Auflösung war das aber gar nicht so wild – es folgt alles altbekannten Motiven und Mustern. Man bekommt halt nur die übliche Wendung wie hier alles zusammengeschraubt wurde weobei eine Sache den Film zusammenhält: die schauerliche Atmosphäre. Das unangenehme Gefühl des matschigen Moors und des gruseligen Hasues sind effektiv zusammengesetzt. Allerdings vermarktet der Film ein Bild einer echten Horrorgestalt bewußt falsch: diese kommt nur im Showdown kruz zum Einsatz.

Fazit: Aus etlichen Genrevertretern zusammengebastelt mit gut sitzender Stimmung

Rating: ★★☆☆☆

Ticket ins Paradies

Aus ihrer kurzen und eher unerfreulichen Ehe haben Georgia (Julia Roberts) und David (George Clooney) ihre Tochter Lily (Kaitlyn Dever) hervorgebracht. Als diese aber beschließt zu heiraten tun sich ihre Eltern zusammen um dies zu verhindern …

Ein filmisches Fertiggericht mit allem was man erwartet: ein zerstrittenes Ehepaar versucht die Hochzeit der Tochter zu manipulieren und kommt sich selbst dabei wieder näher, mehr bedarf es garnicht. Es wird sich auf dem Charisma von George Clooney und Julia Roberts ausgeruht die nicht wirklich Charaktere spiele, sondern sie selsbt sind. Die Intrigen und Ränkespiele bleiben überschaubar und auch ansonsten ist man bemüht alles nett und sanft zu halten. Und es funktioniert: man findet zwar keine Entwicklung die man nicht auch meilenweit im Voraus sehen kann und hat den Film schon bei rausgehen wieder vergessen, aber abgesehen von manch plumpem CGI ist er genau die kurzweilige Numemr die der Trailer verspricht.

Fazit: Absolut alles wie man es erwartet – ohne Highlights oder Durchhänger!

Rating: ★★★☆☆

Don’t Worry, Darling

Alice (Florence Pugh) lebt friedlich mit ihrem Mann Jack (Harry Styles) in Stadt namens Victory, was als perfekte Idylle erscheint. Als ihr aber Zweifel an der Umgebung kommen macht sie unfassbare Entdeckungen …

Der Film hat ja mehr Hype entfacht wegen alberner Pressemeldungen, etwa daß Harry Styles bei einem Event Chris Pine in den Schritt gespukt hat und diversem, Sopa Opera ähnlichem Backgroundgerede. Hat einer dabei darauf geachtet worum es im Film eigentlich geht? Vermulich nicht. Schlecht ist der nämlich wirklich nicht, allerdings auch nicht gehaltvoll. Der Trailer hat dem Zuschauer schon einige Puzzlestücke in die Hand egeben und m Nachhinein merkt man daß vieles für den Schockeffekt, aber nicht in einem plausiblen Zusammenhang steht. Trotzdem sit der Film insbesondere durch seine raffinierte Soundkulisse ein echtes Event, in Sachen Ausstattung und für das Spiel der Florence Pugh. Beim ersten Anschauen haut einen der Mysteryfilm mitunter aus den Socken, bei Runde zwei könnte man viele Logiklöcher und Unklarheiten auftun.

Fazit: Schick gemacht und von Florence Pugh überragend dominiert!

Rating: ★★★☆☆

The Contractor

James Harper (Chris Pine) wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen und hat Geldsorgen. Daher nimmt er mit Mike Denton (Ben Foster) ein einer Söldnermission von Rusty Jennings (Kiefer Sutherland) teil – diese erweist sch aber unter. Als Verschwörung …

Man nehme eine absolute Thriller Blaupause und verändere dann nichts daran. So juß dieser Film konzipiert worden sein. Ein Ex-Soldat lässt sich aus Geldgründen auf eine unlauterer Mission ein, es geht schief und er erkennt daß er gelinkt wurde und dann wird geballert. Nichts, wirklich nichts daran hat man nicht schon mal gesehen oder ist in irgendeiner Weise überraschend. Aber es ist eben die Standardformel die man mitunter gerne sieht und die immer wieder ihre Zuschauer findet. So auch hier: Mit Chris Pine hat man einen soliden Helden, die Shootouts sind orfentlich und als deutscher Zuschauer macht auch der Schauplatz Berlin was her. Die finalen Twists als solche zu bezeichnen ist zwar ein Witz, aber es macht dafür Spaß Kiefer Sutherland nochmal in einer Nebenrolle zu sehen.

Fazit: Hundertmal da gewesen: ein Standardthriller von der Stange, durchweg solide!

Rating: ★★★☆☆