Chase

Lisa (Jaimie Alexander) verschwindet spurlos – und Will Spann (Gerard Butler) gerät in den Verdacht damit zu tun zu haben. Also muß er alles mögliche tun um seine Unschuld zu beweisen …

Weniger ist mehr – das Prinzip wendet der Film an; nicht nur bei der Mimik von Gerard Butler. Eigentlich reicht es ja auch schon: eine Frau verschwindet an einer Tankstelle spurlos, der verzweifelte Mann tut alles um sie wiederzufinden. In diesem Falle heißt das für den Helden ein paar Stationen abzuklappern, ein paar Leute zusammenzuschlagen und am Ende ein Massaker anzurichten. Leider zerfällt der Film komplett wenn man ihn nur oberflächlich analysiert; der Plot ist urchsetzt von Unglaubwürdigkeiten, Logikfehlern oder absurden Zufällen die halt die entsprechenden Ereignisse in Gang setzen. Von den charismaarmen Figuren oder der Abwsenheit sonstiger nennenswerter Überraschungen ganz zu schweigen. Mit seinem häßlichen, graufarbenen Look sieht dies auch wie ein Direct to DVD oder Streamingtitel der sich ins Kino verirrt hat.

Fazit: Kurzweiliger Thriller der aufgrund inhaltlicher Plattheiten regelrecht auseinander bröckelt!

Rating: ★★☆☆☆

The Sadness

Das bösartige Alvin-Virus verbreitet sich in Tawian und macht aus seinen Opfern triebgesteuerte Zombies. Für Junzhe (Tzu-Chiang Wang) beginnt eine blutige Suche als er in dem höllischen Chaos veruscht seine Freundin Kai Ting (Regina Lei) zu finden …

Eine Frau die ins Auge vergewaltigt wird, Babys, die in er Mültonne liegen nd kunstblutverschmierte Krankenhausflure: die Liste an Ekel und Abscheulichkeiten die dieser Film aufbaut ist in der Tat rekordverdächtig. Die meisten Storywendungen und Aufbauten sind Standards aus genreüblichen Titeln, hier werden eben nur zwei Dinge leicht anders gehandhabt. Zum Einen ebe der Gewaltfaktor der jedes Mal, wenn glaubt es geht nicht fieser noch einen drausetzt. Zum anderen die Art der Zombies, die sich ihres Handelns bewußt sind und auch mit den Opfern sprechen können. Wem das reicht kann anderhalb intensive und furchtbare Stunden vebringen. Jeder anderedürfte sich angeekelt wegdrehen.

Fazit: Eigentlich ein Schema F Zombiefilm der in seiner Gewaltdarstellung und Drastigkeit absolut herausragt!

Rating: ★★★☆☆

Day Shift

Bud Jablonski (Jamiee Fox) arbeitet zim Schein als Poolreiniger, ist in echt aber ein Vampirjäger der die Lizenz verloren hat. Da er Geld für seine Scheidung braucht probiert er es nochmal bei der zuständigen Behörde – leider muß er aber nun den nervigen Setz (Dave Franco) mit auf seine Touren Nehmen

Das haben sich wohl zwei gesucht und gefunden. Nach dem überaus durchschnittlichen „Project Power“ tritt Jamie Foxx im nächsten Netflix Film an. Allerdings scheint die Nummer aus dem Algorithmus zu stammen – oder kann man es sonst sinnig erklären was hier alles aufeinander kommt? Komödie mit harmlosen Scheidungsszenen, blutige Vampirjagd, ein bisschen Buddy Film und dann noch der absurde Part daß die Welt des Vampirjagen sich Formalien und Bürokratie unterwerfen muß. Das kann doch nur ein Computer erdacht haben? Die Zutaten ergeben dann auch kein stimmiges Ganzes. Hinter den Kulissen sind Macher von Johne Wick beteiligt so daß die Vampiraction wenn es denn dazu kommt heftig und hurtig von Statten geht, dazu gesellt sich aber eben anstrengende Comedy und der Umstand daß Bürokraten über die Gemetztel mir Paragraphen reden. Die Chemie zwischen Foxx und seinem Kumpel Dave Franco funktioniert, dafür reist der manchmal stark digital wirkende Hochglanzlook mächtig raus. Es spielt aber wohl keine Rolle: als trivialer Freitagabendfilm der im Netflixabo aufploppt ist die Nummer völlig ok, man sollte sich nur sicher sein daß von der investierten Zeit rein gar nichts im Kopf verbleiben wird. Höchstens der Umstand daß Oliver Massucci wieder in einem internationalen Film auftauchen kann

Fazit: Absurder Mix von diversen Komponenten die zwar keinen stimmigen, aber einen passablen Streamingtitel ergeben.

Rating: ★★☆☆☆

Eraser Reborn

US-Marshall Mason Pollard (Dominic Sherwood) löscht Identitäten von Kronzeugen und bringt sie in Sicherheit unter. Das tut er auch für Rina Kimura (Jackie Lai) – also diese jedoch auffliegt flüchtet Mason mit ihr nach Kapstadtr …

Gelinde gesagt: eine Frechheit. Dies ist kein Reboot, sondern eine größtenteils exakte Nachstellung des Schwrzenegger Originals. Der Partner, der dem Helden in den Rücken fällt, der nervige Gerettete der später zur Hilfe wird … all diese Elemente findet man wieder, sogar einen im Showdown vorkommenden Container. Dafür setzt der Film Rekorde bei der Blödheit des Schurken – es ist ein klassischer Filmfehler daß der Böse die Helden nicht erschießt sondern erst noch einen entsprechenden Monolog hält, aber so dumme Szenen die daraus resultieren wie hier hat man selten geshen. Mit Dominic Sherwood hat man auch noch einen charismaarmen Hauptdarsteller, die Dialoge und „Spionagewendungen“ fesseln eh nicht und da wo im Original Stars wie Arnie oder James Caan den Karren aus dem Dreck zogen ist hier schlichtweg nichts was die müde Nummer mit schlichten Effekten retten kann.

Fazit: Es lohntn sich eher das Original nochmal reinzuwerfen als die müde Nummer hier zu schauen.

Rating: ★☆☆☆☆

Der Gesang der Flusskrebse

Kya (Daisy Edgar-Jones) lebt seit sie ein Kind war in einem Sumpfgebiet. Als eine Leiche gefunden wird fällt der Verdacht auf sie …

Eine hochrangige Buchverfilmung die ich nicht gelesen habe – seis drum, so habe ich mehr vom Film. Insbesondere da ich den krassen Schlußtwist so nicht kenne. Bis dahin bekam ich einen sehr gebremsten, ruhigen Film zu sehen der sich zwischen die Genres begit. Es sind Anteile von Thriller, Krimi, Drama und Gerichtsfilm mit drin. Am Ende ist es aber einfach nur eine Geschichte über eine starke Haupfigur die durch eine Hölle geht und wir folgen ihr. Das wird in sehr stimmitger, ruhiger Weise berichtet und von überragenden Dartellern vermittelt. Wenn esih am Ende das Gesamtbild ergibt ist zwar nichts da was man nicht schon irgendwo gesehen hat, aber wie es hier kreativ und mitreißend neu zusammen geschraubt wurde ist am Ende in höchstem Maße zufrieden stellend.

Fazit: Atmosphärisch dichte, langsam erzählte und mitreißende Geschichte!

Rating: ★★★★★

Das Leben ein Tanz

Tänzerin Elise (Marion Barbeu) stürzt in einem Auftritt und verletzt ihren Fuß schwer. Da eine lange Genesungszeit ansteht sucht sie Anschluss an eine alternative Tanzgruppe

Episches Tanzen auf der einen Seite, kleines Drama auf der anderen Seite. Eine junge Tänzerin verletzt sich und kann nicht mehr wie gehabt und wie geplant weitermachen und verfällt in eine logische Krise. Der Film folgt der jungen Frau ohne entscheidend eine Story zu erzählen, sondern reiht einfach Begegnungen und Gespräche aneinander. Die junge Frau stellt sich der Vergangenheit, ermittelt den Grund warum ihr Tanzen so viel bedeutet und kittet ebenso die angeknackste Beziehung zu ihrem Vater, dazu findet sie in einer alternativen Tanzgruppe einen neuen Anlaufpunkt. Mit einer herzlichen und mögenswerten Hauptfigur vergehen die zwei Filmstunden recht flott, ergänzt durch ein paar recht schöne Stadtbilder von Paris. Ein Film für ein kleines, aber dankbares Zielpublikum

Fazit: Die zwischenmenschlichen Szenen sind emotional und klein, die Tanzpassagen absolut episch!

Rating: ★★★☆☆

Prey

Indianerin Kree (Amber Midthunder) wird Anführerin eines Stammes der Comanche. Dann wird aber ihr Stamm attackiert von einem übermächtigen, außerirdischen Wesen …

Ist Predator 5 oder doch Teil 0? 300 Jahre in der Vergangenheit angesiedlet wiederholt der Film das Grundszenario von Teil 1: der Predator landet auf der Erde und jagt im Wald, diesmal vorrangig eine junge, tapfere Indianerin. Im Grunde könnte das Vieh auch ein gänzlich anderes Wesen sein, mit der „Anbindung“ ans Franchise wird es aber populärer. Leider kann atürlich der Überraschungseffekt des ersten Films nicht wieder hergetellt werden: der Zuschauer kennt den Predator halt und ist der Protagonistin sehr lange etwas voraus. Am Ende ist dieser Film dann einfach Streaming Content: wenn man den Stellenwert des ersten Films bedenkt ist dieser recht saubere, solide gefilmter Teil einfach nur ein netter, kurzweiliger Titel im Angebto von Disney plus. Die Hauptfigur ist mögenswert, es wird eine clevere, aber klare Verbindung zu den alten Teilen gezogen, die Action solide und die Splatterszenen triefen vor Kunstblut. Defintiv besser als zu erwarten war, aber auch nicht in Gefahr wirklich wirklich „gut“ zu sein.

Fazit: Überaus solider Nachklapp der Serie der nichs falsch macht, trotzdem nur ein kleiner Titel bleibt!

Bullet Train

Auftragskiller Ladybug (Brad Pitt) muß in den Shinkansen-Zug einsteigen und einen Job erledigen. Leider sind auch fünf andere „Kollegen“ im Zug aktiv …

Der digitale Killerzug: in rasend schnellem Tempo erfahren wir zu Beginn wer so alles in diesem Zug sitzt, was ihn hergeführt hat und was derjenige so angestellt hat. Da droht man recht schnell die Übersicht zu verlieren, da aber die meisten Handlungsfetzen über kurz oder lang wieder zusammenlaufen ist dies nicht schlimm. Brad Pitt spielt einen Auftragsmörder in einem Zug voller schräer Killergestalten deren Wege sich mehrfach kreuzen und dann in nackte Gewalt ausarten. Trotzdem stgeht über allem die Markierung Comedy, denn trotz fetten Spaltermomenten und fiesen Gewaltspitzen liegt ein grundlegend witziger Ton über dem Film. Nur eben muß man sich damit abfinden daß alles drumherum aus dem Computer kommt: der Zug, die Actionszenen darin und daan und einige Umgebungen besitzen eine starke Künstlichkeit. Das passt aber dazu daß es eine eigene Welt ist, in der mitreisende sich icht dran stören wenn Leute in Abteilen kämpfen oder Leichen offen rumliegen dürfen. Mit hohem Tempo und Spaßfaktor eine der besten Gute Laune Nummern des Jahres!

Fazit: Am Anfang etwas überladen, spitzt sich aber auf einen großartigen Actionspaß zu!

Rating: ★★★★☆

Nope

Über einer bankrotten Pferderanch entdecken die Geschwister OJ (Daniel Kaluuya) und Emerald Haywood (Keke Palmer) ein unbekanntes Flugobjekt. Dies ist der Auftakt zu einer langen Reihe unerklärlicher Ereignisse …

Es gibt eben diese Titel bei denen man am besten nicht mal das Plakat anschaut. Dieser hier ist ein solcher. Das Konzept ist es vorrangig den Zuschauer im Ungewissen zu lassen was hier eigentlich Sache ist und worauf die Nummer final hinauslaufen soll. Wenn das dann klar ist hat man einen recht gewöhnlichen Handlungsablauf der aber ungewöhnlich und eigen inszeniert ist. Mich hat das zwar nicht so sonderlich mitgerissen, aber ich habe den entsprechenden Respekt für Jordan Peele und diese Art des Filmemachens. Und es werden sicherlich einige Leute sehr zufrieden aus der Nummer rauskommen.

Fazit: Die Ungewissheit macht den Reiz aus!

Rating: ★★☆☆☆

Buba

Jakob Otto (Bjarne Mädel) glaubt nach dem Unfalltod seiner Eltern daß er Gutes tun muß – allerdings wird er auch durch Bruder Dante (Georg Friedrich) stetig in kriminelle Machenschaften gezogen …

Hier öffnet sich eine Tür im filmischen Universum von „§How to sell Drugs online Fast“ und gibt einen Blick frei auf einen Bereich über den ch nie etwas wissen wollte. Bjarne Mädels prolliger Drogendealer war eine wunderbar effektive Nebenfigur in der ersten Staffel der Serie die aber auch ein verdientes (und krasses) Ende fand. Diese Figur jetzt in ihre Tiefen in Form eines Prequels zu durchleuchten erscheint mir nicht nötig, da man daraus kaum etwas wesentliches für die Serie entnimmt. Es ist halt einfach ein Gimmick wenn diverse Darsteller und Charaktere der Srie in Cameos auftauchen, ansonsten ist es eben ein netter, kleiener Film über ein paar kauzige Ganoven und ein albernes Umfeld. Macht Spaß ergänzt – bereichert aber nicht.

Fazit: Alberner und mitunter heftig brutaler Gangsterfilm der die Serie unnötig untermauert!