Gunpowder Milkshake

Profikillerin Scarlet (Lena Headey) muß mit ihrer Tochter Sam (Karen Gillan) fliehen als ihr Gewerbe zu heikel wird. Trotzdem gelang auch Sam mit der Zeit in dieses Gewerbe so daß sich Mutte rund Tochter zusammen schließen um ihre einstigen Widersacher zur Strecke zu bringen …

Ist doch ein wundervolles Konzept: Menschen die sich stilvoll erschießen, Story ist Nebensache. Der Film wirkt wie aus einer endlosen Fülle von John Wick Cutscenes zusammengewürfelt, hat aber durchaus einige reizvolle Dinge an sich. Insbesondere Karen Gillian als spröde Heldin macht eine Menge Spaß, aber auch die Bibliothekarinnen im Film haben einige amüsante Momente. Die Actionszenen sind aber nicht hart inszeniert, es fließt zwar literweise Blut, aber man merkt daß dies oftmals CGI Gefechte sind. Ebenso ist die Nummer nach hinten raus eine Spur zu lange und walzt das Szenario in der Bibliothek zu lange aus. Von einem tauglichen Antagonisten fehlt auch jede Spur. Trotzdem: der Film der im Grunde nur ein Streamingtitel ist der insKino geraten ist macht sich passabel, aber nicht auf dem Level der Filme die er versucht nachzueifern.

Fazit: Solide Ballerei mit guten Ideen, aber etwas zu lang!

Rating: ★★★☆☆

Old

Jack (Gael García Bernal) verbringt mitFrau Kate (Vicky Krieps) und den Kindern einen Tag am Strand als er merkt daß dort ungewöhnliches vorgeht – anscheinend altern alle dort Anwesenden Personen mit unfassbarer Geschwindigkeit …

Hier wäre es wohl das Beste wenn man rein garnichts drüber weiß, leider hat der Trailer schon ganz amtlich was vorgegeben: ein paar Familien gehen an einen Stand und altern. Das ist eine derartig abgefuckte Situation daß man sich nicht reinfühlen kann wie das wohl selber wäre,, außerdem entsteht die Spannung nicht dadurch was eigentlich passiert, sondern ur durch die bohrende Frage was da vorgeht. Damit kann man die zwei Stunden durchstehen, auch wenn einen die Fugren kalt lassen,

Fazit: Guter Twist und krasse Bodyhorrorelemente aber keine interessanten Figuren!

Rating: ★★☆☆☆

Made in Italy

Der Künstler Robert (Liam Neeson) lebt in London als er erfährt daß seine Frau verstorben ist. Da er ein Haus in Italien geerbt hat reist er dorthin um dieses zu verkaufen – dabei begleitet ihn sein Sohn Jack (Micheál Richardson) zu dem er kein gutes Verhältnis hat …

Da gibt’s wohl nicht viel zu sagen: manchmal machen Darsteller Filme die ihnen beim Drehen wohl mehr Spaß bringen als dem Zuschauer beim Ansehen. Liam Neeson ist so jemand wenngleich ihm das auch gegönnt sei. Nach endlos vielen Actionfilmen gibt er hier den Maler mit trauriger Vergangenheit der mit seinem Sohn die kaputte Familiengeschichte in einem italienischen Anwesen aufarbeitet. Die routinierten Vater Sohn Konflikte, ein leichter Einfluß des Themas Kunst und ein wenig Romanze am Rande kommen alle aus dem Fertigbausatz, im Kern ist es wohl ein Film der die italienische Landschaft wunderbar in Szene setzen möchte. Wem das reicht und wer einfach nur ein paar schöne Landschaften sehen mag der wird hier zufrieden sein.

Fazit: Trivialer Mix aus Landschaften und kleinem Familiendrama ohne entscheidende Ups oder Downs.

Rating: ★★★☆☆

Hellraiser V – Inferno

Die Suche eines Polizisten (Craig Sheffer) nach einem ominöser Serienmörder der sich „The Engineer“ nennt bringt eine unfassbare Erkenntnis: er erkennt daß der Mörder mit einem Würfel und einer sich dadurch öffnenden anderen Dimension in Verbindung steht …

Die nbächste Runde der Zenobiten-Saga die sich aber als typische Horrornummer erweist wie sie zu ihrem Erscheinen ständig für den Heimkinomarkt produziert wurde. Inhaltlich schließt das Ganze nicht wirklich an die anderen Filme an, es taucht halt nur die Figur des Pinhead auf die aber garnicht so unglaublich relevant ist. Mehr ist es eine Polizeigeschichte bei der ein Polizist die Umstände eines Mordes untersicht in den er persönlich verwickelt ist und dessen Spuren mehr und mehr in die Mysterywelt der Zenobiten führt. Mit Craug Sheffer hat man auch einen typischen B-Darsteller aus dieser Zeit, daher mag man das heute mit leichter Nostalgie bewundern. Ein paar Schocks, ein paar blutige Momente und wenige Auftritte von Pinhead haben damals gereicht, aus heutiger Sicht wirkt das alles nicht weiter erwähnenswert.

Fazit: Blutig und atmosphärisch, aber ohne wirkliche Verbindung zu den Vorgängern!

Rating: ★★☆☆☆

Buddy Games

Bob (Josh Duhamel) und seine Freunde Shelly (Dan Bakkedahl), Doc (Kevin Dillon), Durf (Dax Shepard) und Bender (Nick Swardson) spielen jährlich die Buddy Games gegeneinander bei denen sie Mutproben ausführen – bis es zu einem fatalen Unfall kommt …

An sich mag ich Josh Duhamel, er ist ein Nebendarsteller der meist solides Zeug abliefert und ich gehe durchaus mit Neugier und Interesse an sein Regiedebüt ran – aber was ich hier sah ließ mich geradezu wütend werden. Ein Haufen widerlicher, unsympathischer Typen die anderthalb Stunden lang suggerieren daß Männlichkeit nur aus Saufen, Wettkämpfen und den Kumpels bestehen kann und Männer bei all dem keine Familie brauchen. Das wird garniert mit einer endlosen Serie an übelsten Furz und Fäkalwitzen und endlosen Entgleisungen wie etwa ein Hoden der über ein Gesicht gezogen wird. Trotz der soliden Namen zieht nicht einer in den Bann und erreicht nicht einer die Zustimmung der Zuschauer – so daß das anschauen womöglich nicht langweilt, aber ebenso wütend macht. Die Wettkampfpassage ist dabei ganz ok und mag den Darstellern Spaß gemacht haben – dem Zuschauer allerdings nicht.

Fazit: Vugär, übel und aus dem tiefsten Inneren abstoßend!
Rating: ☆☆☆☆☆

Cortex

Als Hagen (Moritz Bleibtreu) entsetzliche Albträume bekommt wirkt sich daß auf sein Umfeld aus.Seine Frau Karoline (Nadja Uhl) geht mit dem Kleinkriminellen Niko (Jannis Niewöhner) eine Affäre ein die alles verändert …

Ein wahrer Mindfuckfuckfuck … den ich mir vorrangig aus Neugier und Sympathie gegeben habe. Ich bin kein Fan von Moritz Bleibtreu, habe aber Respekt vor ihm und seiner Art und fand es darum spannend was er rausholt wenn er auf dem Regiestuhl sitzt. Eigentlich sollte ich es nicht sachlich bewerten da ich nach nicht allzu langer Zeit aus dem Film geflogen bin. Der stetige Perspektivwechsel, inklusive Zeitsprünge und Traummomente haben mich schlichtweg überfordert so daß ich ab einem bestimmten Twist nur noch ratlos zugeschaut habe. Das wurde zwar am Ende besser wenn die Stories wieder zusammen finden, aber über die meiste Zeit war ich ebenso unverständig wie interessiert. All das wird aber von dichter Atmosphäre und solidem Schauspiel zusammengehalten, wie auch dem fehlen falscher Schaueffekte. Insofern: Bleibtreu auf dem Regiestuhl ist hochinteressant.

Fazit: Inhaltlch sehr fordern, atmosphärisch überaus dich!

Blithe Spirit – Da scheiden sich die Geister

Krimi-Autor Charles Condomine (Dan Stevens) hat Zeitdruck und eine Schreibblockade. Daher soll eine Seance bei der betrügerischen Madame Arcati (Judi Dench) ihn inspirieren …

Ich mochte den Film durchaus, merkte aber wieder mal daß ich nicht nennenswert kompatibel mit britischem Humor bin. Vielleicht ist es auch hinderlich daß ich das zu Grunde liegende Stück nicht kenne. So sah ich einen Film mit einem Gag der unendlich oft wiederholt wird: Mann spricht mit dem Geist seiner Frau, diese kann von niemandem gesehen werden und das ganze Umfeld denkt er ist verrückt, Mt dem stetigen Wiederholen dieses eine Scherzes streckt der Film zwei Drittel bevor er im letzten Drittel ein paar hastige Twists einbaut die aber zu einem hochgradig unbefriedigendem Finale führen. Schick ausgestattet ist das zwa alles und schlecht gespielt wird auch icht, aber gerade die Figur der Geisterfrau ist unklar definiert, alleine dadurch daß unklar bleibt wie viel physische Macht sie hat. Letztlich geht der Film wohl als klein und nett durch, aber Begeisterung ähe wohl anders aus.

Fazit Nett gestaltet, aber oftmals nervig und mit einem unbefriedigendem Abschluß!
Rating: ★★☆☆☆

Space Jam – A New Legacy

Basketball-Superstar LeBron James (LeBron James) ist zwar glücklich mit seiner Frau Kamiyah (Sonequa Martin-Green) und den gemeinsamen Kindern Darius (Ceyair Wright), Dom (Cedric Joe) und Xosha (Harper Leigh Alexander), doch leider kann er Dom nicht für Basketball begeistern. Dann aber wird Dom von der künstlichen Intelligenz Al-G Rhythm (Don Cheadle) in eine virtuelle Welt entführt – und um seinen Sohn zu retten muß LeBron zusammen mit den Looney Tunes ein Basketballspiel bestreiten …

Ich mag den alten Film und habe ihn seinerzeit im Kino geschaut; aber würde ihn nicht als Kultfilm ansehen und habe auch keine Pläne ihn wieder zu schauen. Eine Fortsetzung habe ich trotzdem nicht herbeigesehnt; wobei dieser Film nur ein Sequel im Titel ist. Inhaltlich kopiert es die Story aus Teil 1 in einer modernisierten Form und zerfällt dabei in zwei sehr ungleiche Hälften. Im ersten Part wird das Basketballteam zusammengeführt, wobei das nur aus Szenarien besteht in denen Warnerfiguren aus allen Franchsien auftauchen. Die zweite Hälfte ist dann das Basketballspiel was keinerlei Spannungsbogen hat, sondern ein alberner Cartoon ist mit einer ungesunden Laufzeit von einer Stunde – es hat einen Grund warum solche Clips normalerweise nur kurz sind. Technisch ist das zwar auf der Höhe der Zeit; Hauptdarsteller Lebron macht das auch passabel und ohne Arroganz, aber die nettesten Gags sind Anspielungen auf erwachsenere Titel. Daher mögen vielleicht kleine Kinder Spaß an der quietschbunten Alberei haben. Erwachsene spielen derweil am Handy.

Fazit: Albern, unspannend und technisch auf höchstem Level!
Rating: ★☆☆☆☆

Fast & Furious 9

Eine neue Gefahr bedroht Dominic Toretto (Vin Diesel) und seine Familie: angeleitet durch die Terroristin Cipher (Charlize Theron) eröffnet Doms Bruder Jakob (John Cena) die Jagd auf Dominik …

Gibt es irgendwen der hieran irgendwelche Ansprüche hat? Kann doch gar nicht sein. Es ist der 9. Film der Serie und der 10. Titel des Franchises der sklavisch die Regeln befolgt: es wird die Gang rund um Vin Diesel zusammengetrommelt, es gibt einiges an Gerede über Familie und Zusammenhalt und es werden wieder absurde Actionszenarien abgefahren die vorrangig bemühen den Vorgänger zu toppen. Was mir aber mehr und mehr zu viel wird: nahezu alle Figuren sind Over-The-Top Superhelden , es wird auch mal ein Flugzeug aus dem Nichts herbei geholt und obendrein wird der Unsinn dahingehend getoppt daß diesmal mit einem Auto im Weltraum rumgeflogen wird. Das kann man wohl mit ein wenig Spaß betrachten und beeindruckend finden bis wohin sich diese Trashreihe mittlerweile entwickelt hat – man merkt aber auch daß mittlerweile nur noch Kalkühl und nicht mehr Witz dominiert.

Fazit: Überlang und episch, aber inhaltlich absurd und ohne Charme!

Rating: ★★☆☆☆

The Sun is also a Star – Ein Tag für die Liebe

Natasha (Yara Shahidi) und Musterschüler Daniel (Charles Melton) treffen sich auf dem Weg ins College und es funkt umgehend bei ihnen. Leider steht einem potentiellen Glück der Umstand im Weg daß Natasha mit ihrer Familie abgeschoben werden soll …

Der Film hat mich in einem Punkt angesprochen und begeistert der eigentlich nebensächlich sein soltle: dies ist ein New York Film. Seit ich selbst einmal da war liebe ich die Stadt und mag es sehr dort filmisch herumzulaufen. Das ist dann auch der Schwerpunkt dieses Films: ein paar läuft einen ganzen Tag lang durch die Stadt. Dazu gibt’s ein recht kitschiges Herz Schmerz Szenario drumherum, bei dem zwar der Kitsch übermässig ausgekratzt wird, aber trotzdem Herz und Chemie der Darsteller stimmen. Zu erzählen gibt’s zwar nicht viel, aber es reicht wenn der Film einfach in einer entsprechenden Stimmung schwelgt.

Fazit: Seichtes Liebesdrama mit vertrauten Aspekten, aber chönem Blick auf New York!

Rating: ★★★☆☆