Guardians of the Galaxy Vol. 2

Die „Guardians Of The Galaxy“ rund um Star-Lord (Chris Pratt) sollen für Ayesha (Elizabeth Debicki), ein interdimensionales Monster bekämpfen und sollen im Ausgleich dafür Nebula (Karen Gillan) erhalten welche die  Schwester von Gamora (Zoe Saldana) ist. Diese Mission setzt aber eine Folge von Katastrophen in Gang welche die Guardians erneut in große Gefahr bringt …

Menschen möchten ein positives Erlebnis wiederholen; und für die meisten Kinogänger war Guardians 1 sicherlich ein solches. Trotzdem ist es fast unmöglich einen solchen Film nochmal als so großartig zu erleben da der Erstling mit einem „Aha“ und WOW Effekt daherkommt. Und meine schlimmsten Befürchtungen sah ich am Anfang dann auch bestätigt wenn der Film exakt wie der Vorgänger mit einer tanzenden Hauptfigur beginnt, da sah ich schon große Gefahr daß mir hier nun reihenweise Versatzstücke aus dem ersten in variierter Form neu gebracht werden. Und das stimmt auch, aber nicht in negativer Form: die Chemie zwischen den Figuren, deren Macken und Eigenheiten und der Einsatz von musikalischen Klassikern funktioniert exakt wie im Erstling, ist zwar nur die Verlängerung des bewährten Zeugs, aber mit mehr als zufriedenstellendem Resulat. Des weiteren ist es bemerkenswert wie wenig die Trailer preisgegeben haben, man weiß weder worum es eigentlich geht, wer der Schurke ist und all diese Dinge – wann hat das ein so großer Blockbuster zuletzt geschafft? Obendrein haut der Film große und epische Effektbilder in 3D um die Zuschauerohren und überrascht sogar mit ein paar lustigen Cameos und emotionalen Momenten: insbesondere das überlange Actionfinale gipfelt in eine zu Herzen gehende Sequenz die einen mitreißt. Nur die absurden und überflüssigen Credit Scenes hätte man gerne streichen können.

Fazit: Episch, emotional und ein Riesenspaß: das Sequel fällt so aus wie man es sich nur wünschen konnte!
Rating: ★★★★★

The Infiltrator

Robert Mazur ist Agent bei der Drogenfahndung (Bryan Cranston) und arbeitet in den 80er Jahren undercover als Geldwäscher, untersützt von s Kathy Ertz (Diane Kruger) und Emir Ebreu (John Leguizamo). Die dabei gesammelten Erkenntisse sollen helfen den Drogenbaron Escobar aus dem Verkehr zu ziehen …

Dies ist so ein Titel den ich nur oberflächlich wahrnehme – das heißt daß er nicht etwa volle Aufmerksamkeit verdient, aber ich steige mitunter in so einen Film nicht richtig ein. Es ist klar: dies ist die Geschichte eines Undercover Agenten und wie es diesem und seinem Team gelang einen riesigen Erfolg zu verbuchen und ein riesiges Drogenkartell zu zerschlagen. Dabei geht es natürlich mit James Bon Romantik oder ähnlichem zu sondern finster, nüchtern und todernst. Bryan Cranston gibt den Helden der sich zwischen Pflichterfüllung und sich selbst als Privatmensch aufreibt und natürlichist Cranston genau der Darsteller den man für so einen Part braucht. Action und Ballerei drum herum gibt’s nicht. Irgendwie gelingt es mir aber nicht in die Story und die Probleme der Figuren restlos einzutauchen und wenn ich hinterher ein Referat halten sollte wie und mit welchen Kniffen und Trick die Drogendealer abgezogen werden fiele das ziemlich schlicht aus. Auf solche zeitgetreuen und etwas anspruchsvolleren Thriller muß man sich einlassen können, tut man das gibt einem der Film sicherlich ansprechende und und spannende zwei Stunden. Wer auf schnellen Zeitvertreib hofft dürfte eher enttäuscht sein.

Fazit: Anspruchsvoller und komplexer, in der Realität verankerter Thriller!
Rating: ★★★★☆

Sieben Minuten nach Mitternacht

Conor (Lewis MacDougall) lebt in England mit seiner Mutte rund ist sowohl privat wie auch in de Schule geschlagen: ein bösartiger Schläer bedrängt ihn beständig und seine Mutter liegt in den letzten Zügen einer schlimmen Krankheit. EInes nachts erwacht vor Conors Fenster um sieben Minuten nach Mitternacht ein merkwürdiges Baumwesen (Liam Neeson) zum Leben und beginnt ihm GEschichten zu erzählen die Conor helfen sollen …

Einer der Fälle wo Trailer und Film stimmig ineinander gehen: der Film ist wirklich so wie es die Vorschau vermittelt, gleichermaßen haut der Film keine entscheidenden Wendngen oder Spoiler raus. Wobei der Film ohnehin recht poltarm bleibt: eigentlich wird nur ein kleiner Junge ins Zentrum gestellt, dessen furchtbares Leben und Umfeld ausgeführt und dann geht der Film auf eine emotionale Reise durch das Seelenleben des Jungen sowie eines furchtbaren Abschiedsprozesses. Die Actionszenen sind dabei zwar von Transformers Größe, erfüllen aber einen gänzlich anderen Sinn und der Film rangiert in einer ständigen Grauszone zwischen Drama und Fantasy. Dabei muß man sich klar machen: dies ist zwar die Verflimung eines Jugenbuches, aber dennoch ein anspruchsvoller und bitterer Streifen der keinen Spaß macht, sondern zu Herzen geht und belastet. Mit einer grandiosen Besetzung und hoher emotionaler Wucht bietet der Film so eniges für denjenigen der sich drauf einlassen kann.

Fazit: Bewegendes Drama mit visueller Brillianz und hohen emotionalen Anteilen!
Rating: ★★★★☆

The Founder

Ray Kroc (Michael Keaton) ist ein erfolgloser Vertreter für Milkshake-Maschinen in Illinois. Eines Tages lernt er dabei die Brüder Mac (John Carroll Lynch) und Dick McDonald (Nick Offerman) kennen und ist vom Konzept ihres Burgerrestaurants ungemein fasziniert bei dem der Kunde nur Sekunden auf seinen Burger warten muß. Gegen den Willen seiner Frau Ethel (Laura Dern) investiert Ray sein ganzes Geld in die Idee um McDonalds zum Erfolg zu machen …

Die Geschichte hitner den Burgern, bzw. hinter der Entstehung des Franchises: hier mu0 ich auch mal wieder blind glauben was mir der Film vorgibt, einfach weil ich die wahren Umstände nicht kenne. Trotzdem erscheint mir die Geschichte recht plausibel und auch sehr spannend. VOr allem der Anfang der etabliert wie das Konzept von FastFood überhaupt erfunden hat eine gewisse Faszination, wie eben das uns heute so vertraut wirkte Konzept ausgetüftelt und erreicht wurde. Im nächsten Schritt gehts dann darum wie aus dieser IDee die eigentlich zwei Brüder einfach nur für ihre eigene Firma wollten ein windiger Unternehmer die Große Marke gebastelt hat und dabei nicht wirklich nett und fair vorgegangen ist. Michael Keaton spielt diesen Antihelden und bringt den Zuschauer dabei leicht in einen Zwiespalt da er zwar engagiert und eifrigt erscheint und damit nichtmal schreiend unsympathisch, auf der anderen Seite aber eben Dinge tut die manipulativ und schräg sind. Der Film in dem er das tut funktioniert trotzdem in erster Linie als Unterhaltungsfilm in dem sich ein zwiespältiger Underdog an die spitze kämpft und dabei auch die Ellenbogen ausaführt. Wenn auch etwas überlang, ist der FIlm nette, ruhige und kurzweilige Unterhaltung, mit faszinierendem Blick auf etwas daß in unserem Alltag längst völlig etabliert ist.

Fazit: Interessant, kurzweilig und leicht verdaulich – sympathische Aufbereitung eines nicht erzählten Kapitels!Rating: ★★★★☆

Burg Schreckenstein

Stephan (Maurizio Magno) hat ständige Probleme auf seiner Schule und wird daher auf ein Internat geschickt: der Burg Schreckenstein. Diese liegt an einem See und die Schüler von Schreckenstein liefern sich einen ständigen Wettstreit mit dem Mädcheninternat Schloß Rosenfels welches auf der der anderen Seite liegt. Dieser Konflikt führt zu permanenten beiderseitigen Streichen …

Das ist dann wieder mal so ein Titel wo ich regelrechte Aggressionen verspüre: ich habe die Buchserie nicht komplett gelesen und fand sie auch nicht unfassbar gut, sehr wohl aber solide und verbinde ein paar nostalgische Erinnerungen mit manchen Figuren und Momenten. Dies wird nun neu und „hip“ fürs aktuelle Publikum aufbereitet, auch das mag ich an sich und finde es ok. Hier aber war das Experiment für mich in den ersten paar Sekunden schon gescheitert, wenn die Hauptfigur zu Hip-Hop Musik und Comiceffekten eine Straße entlang skatet. Einen richtigen Einbruch hatte das Ganze dann kurze Zeit später als die Jungen sich für einen Streich rechtfertigen müssen und versuchen sich aus der Geschichte herauszumogeln, was den totalen Gegensatz zu den Büchern darstellt wo totale Ehrlichkeit und Ritterlichkeit im Vordergrund steht. Aber man muß schon so ein Pedant sein wie ich um sich an sowas zu stören. Der Film ist für heutige Jugendliche gestaltet und macht im Rahmen dessens eine Sache ganz gut: albern, lustig, gewaltfrei und mit netten Darstellern. Zwar kein großer Wurf und auch kein Auftakt eines Franchises – aber als Jugendfilm wohl nicht weiter zu beanstanden.

Fazit: Gemessen an der Buchvorlage eine ziemnliche Katastrophe, als Kinderfilm für sich wohl ganz brauchbar.
Rating: ★★☆☆☆

Fast & Furious 8

Gerade als Dom (Vin Diesel) mit Letty (Michelle Rodriguez) in die Flitterwochen gereist ist wird er  von der Cyber-Terroristin Cipher (Charlize Theron) umgedreht und muß sich fortan gegen sein eigenes Team stellen. Mr. Nobody (Kurt Russell) vereint die Gang um Letty, Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris), Hobbs (Dwayne Johnson) sowie den einstigen Gegner  Deckard Shaw (Jason Statham) und schickt sie hinter Don und Cipher her …

Wir haben es hier mit Folge 8 der Serie zu tun, also was kann man schon dazu sagen, vor allem inhaltlich? Die Trailer haben schon suggeriert daß Vin Diesels Figur sich aus unerklärlichen Gründen plötzlich gegen sein eigenes Team stellt und die spannende Frage steht im Raum: warum? Nun, der Film nutzt diesen Part um ansonsten die bekannten Versatzstücke erneut aneinander zu Reihen: megafette Action die sich nicht wirklich an die Grenzen der Physik hält, das bekannte Team und die Figuren die sich in der üblichen Art necken und Machosprüche um die Ohren hauen – fertig. Das Fehlen von Paul Walker wird einfach dadurch komprimiert daß die Figuren von Jason Statham und Dwayne Johnson stärker ins Zentrum rücken und beide einige unfassbar gute Passagen bekommen die einen Heidenspaß machen. Ebenso der ganze Film: in der ersten Hälfte geht’s noch etwas gebremster zu weil da viele Redepassagen kommen in denen Vin Diesel mit Charlize Theron herumdiskutiert, aber in der zweiten Hälfte nimmt die scheppernde Daueraction keinen Halt. Wer die Serie bis hierhin mochte wird mit dieser Episode wohl zufrieden sein, ansonsten dürfte wohl kaum jemand mit dieser Folge in die Serie einsteigen.

Fazit: Alles wie man es kennt, aber dies in höchst zufriedenstellender Form aufbereitet.
Rating: ★★★★☆

CHiPs

Ex-Mottoradprofi Jon Baker (Dax Shepard) beginnt bei der California Highway Patrol um seine untreue Frau Karen (Kristen Bell) zu beeindrucken und bekommt als Partner Frank „Ponch“ Poncherello (Michael Peña) zugeteilt. Dabei ist Ponch in Wirklichkeit ein FBI Agent und auf der JAgd nach korrupten POlizisten die Geldtransporter ausrauben …

Ich habe als Jugendlicher und auc als Kind die Serie auf RTL geschaut und verbinde sie einw enig nostalisch mit meienr Kindheit – darum war ich von dem Gedanken eine neue Variante davon auf der großen Leinwand zu sehen gleichermaßen angetan wie abgeshreckt. Abgeschreckt wegen Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur Dax Sheppard. Den man finde ich an sich nicht schreiend unsympathisch, komme aber mit ihm und seinem Humor nicht gerade sonderlich gut klar. Und nun wird die ganze alte Thematik in seiner Form neu aufbereitet und fällt leider so schlimm aus wie ich mir das vorgestellt habe. Mit der Serie hat das Resultat dann auch herzlich wenig zu tun: die beiden Hauptfiguren haben die gleichen Rollennamen und tragen zumindest in der ersten Dreiviertelstunde die gleichen Klamotten – da hört es aber auch schon auf. Ansonsten werden endlos viele Punkte dazugemischt die keinerlei Bezug zur Serie haben: Baker ist im Grunde nur ein strunzdummer Motorradfahrer der unbedingt seine Frau zurückgewinnen will, Ponch ist ein notgeiler Agent der nebenbei jede sexuelle Unart auslebt und auch mal im EInsatz masturbieren geht. Das alles ist eingebettet in eine völlig austauschbare Krimihandlung die nicht wehtut, aber auch keine Überraschungen liefert. Ich würde den Film jetzt am liebens verdammen, verfluchen und in Grund und Boden schimpfen, muß aber leider bemerken das es doch einige Treffer gibt: bei Sheppards pechschwarzem Humor kommen dann doch einige extrem gut sitzende Gags raus. Da sich diese aber nur über den FIlm verteilen lohnt es sich kaum deswegen die Nummer anzuschauen – und wer auf Retro steht ist ebenso enttäuscht.

Fazit: Etikettenschwindel: keine Neuauflage der alten Show sondern eine banale Actionkomödie mit einigen guten Gags!
Rating: ★★☆☆☆

Alle Farben des Lebens

Die New Yorker Teenagerin Ramona nennt sich Ray (Elle Fanning) und plant ihre Geschlechtsumwandlung. Mit dieser Entscheidung sorgt sie aber beie Mutter Maggie (Naomi Watts), ihrem biologischen Vater Craig  (Tate Donovan) und der lesbischen Großmuuter (Susan Sarandon) für einige Probleme …

Der Look ist bekannt und geradezu wohlig: der Film ist ein solcher New Yorker Independent Film der die Stadt nicht hip und ultracool ausschauen läßt, sondern eine herbstliche Atmosphäre mit Brauntönen erzeugt (ein ähnliches Beispiel war z.B. „Von der Kunst sich durchzumogeln“) und mit ständigem Einsatz von Pianomusik arbeitet. Das ist wie ein Stilmittel das man mögen kann oder eben nicht. Ansonsten ist der Film eine eigentlich handlungsarme Familienstory – man beobachtet einfach eine Zeit der Veränderung in einer restlos untypischen New Yorker Familie. Da geht es um Transsexualität, Homosexualität und eine sehr undgewöhnliche Form der Patchwork Familie. Ich kann jeden verstehen der sowas total langweilig findet, aber ebenso wenig kann ich Leute verdammen die dieser Filmart was entnehmen können. In diesem Fall ist es vielleicht noch speziell daß in der gezeigten Familie ein immenser Zusammenhalt und verständnis herrscht, so daß die gezeigten Konflikte nie zu einem Extrem werden. Aber trotzdem mit sensibel agierenden Darstellern und der eingangs genannten Indie Atmosphäre macht der Film sicherlich ein paar Leutge glücklich.

Fazit: Fokus auf eine ungewöhnliche Familie, in der angenehm schaubaren Form eines Independent Films!
Rating: ★★★☆☆

Amerikanisches Idyll

Seymour „Swede“ Levov (Ewan McGregor) lebt in den 1960er Jahren in Amerika, ist verheiratet mit Dawn Dwyer (Jennifer Connelly) hat mit ihr Tochter Merry (Dakota Fanning). Während des Vietnamkrieges tritt Merry einer Gruppe politisch motivierter Aktivisten bei und verschwindet nach einem Attentat spurlos …

Das Regiedebüt von Ewan McGregor – das ist keine Garantie für einen wirklich guten Film, aber doch ein Grund mal draufzuschauen. Und es ist ein Fall wo ich hinten und vorne nicht verstehen kann was McGregor gerade an diesem Skript so sehr gereizt hat das er es umsetzen wollte, aber gut, das muß ich nicht in Frage stellen. Ich kann aber offen zugeben daß es am Film zwar nicht wirklich was auszusetzen habe, aber ebenso wenig beeindruckt bin. Vielleicht liegt das auch daran daß ich allzu bittere und schmerzhafte Filme nicht so sehr mag und dieser Film ja eigentlich nichts anderes ist: eine Mischung aus Familiendrama und ein wenig Thriller, gemischt mit vielen Diskussionen und Überlegungen zu politischen Standpunkten. Dabei machen alle Darsteller einen guten Job, der Film ist ruhig und leise inszeniert – trotzdem fand ich es unangenehm ihn zu sehen daß es eigentlich nur Leid und Trauer bringt. Wer solche Filme mag wird hier sicher einen zufriedenstellenden Kandidaten finden – wer Unterhaltung sucht sollte diesen hier eher auslassen.

Fazit: Als Regiearbeit sehr gut, im Inhalt aber hauptsächlich zermürbend und deprimierend!
Rating: ★★★☆☆

24 Wochen

Die Kabarettistin Astrid (Julia Jentsch) ist zum zweiten Mal schanger als sie erfährt daß das werdende Kind einen schweren Herzfehler hat und vermutlich mit Down-Syndrom geboren wird. Fortan müssen Astrid und ihr Mann Markus (Bjarne Mädel) entscheiden ob das Kind zur Welt gebracht werden soll …

Das ist der geradezu furchtbare Nachteil wenn ein Film eine reale Situation sehr realitätsgetreu abbildet – es kann einem fast zu nahe gehen. Dieser hier ist so: es geht um ein Ehepaar die erfahren daß ihr noch ungeborenes Kind behindert sein wird – und es wird keine Dramaturgie gespannt. Es reicht schon diese doch sympathischen Menschen zu zeigen, in ihrer Ratlosigkeit, in ihrer Verzweiflung und wie sie mit den auferlegten Umständen überfordert sind. Obendrein erliegt der Film nicht einer plumpen Dramaturgie daß sich die beiden Hauptfiguren über den gegebenen Konflikt dramatisch entzweien – nein, sie streiten, aber es geht darum einen gemeinsamen Weg zu finden. Und der Film zeigt auf genaue Art und Weise die Behandlungsmöglichkeiten und klinischen Umstände der Situation. Kurz gesagt: zur Unterhaltung taugt das alles nicht, als unfassbar krasser und brutal schmerzhafter Blick auf eine furchtbare Situation ist der Film absolut überragend. Und wichtig.

Fazit: Unerträglich lebensnah und auf grausame Weise glaubhaft – dichter kommt Kino an die Realität kaum ran!
Rating: ★★★★☆