Underworld – Blood Wars

Die Vampirkriegerin Selene (Kate Beckinsale) erwacht aus einem Koma und stellt fest daß sich die Welt gewandelt hat: mittlerweile wissen die Menschen von der Existenz der Lykaner und Vampire und bekämpfen sie. Trotzdem plant Werwolf Marius (Tobias Menzies) eine Attacke auf die Vampire weswegen Selene wieder eifrig ins Kampfgeschehen eingreift …

Zu meinem Glück begann der Film mit einer Art „was bisher geschah“ Rückblende und darüber war ich froh; da ich zwar alle vier Vorgänger irgendwann man gesehen habe, aber restlos im KJopf gelöscht hatte. Vampire gegen Werwölfe und Kate Beckinsale in engeln Klamotten – mehr war eigentlich nicht hängengeblieben. MEhr ist aber auch für diesen hier an sich nicht nötig wenn man an der Oberfläche bleibt. Beckinsale läuft wieder als Selen durch die Szenerie, jeder will ih rBlut und eigentlich sind alle anderen Figuren Arschlöcher die miteinander, gegeneinander ect. paktieren, intrigieren oder sonstwas machen. Ich wünschte ich könnte sagen daß das ja alles nur dazu dient im die geilen Actionszenen aneinander zu reihen, aber auch da enttäuscht er Film. 3D ist zwar da, wird aber kaum genutzt; bei 90 Minuten Lauflänge sind auch die krachenden Passagen sehr sprälich gesät und kaum wirklich aufregend; ich hatte auch nicht das Gefühl einen Kinofilm zu schauen; mehr einen großen TV Streifen. Plus: Backinsale verschwindet immer mal wieder aus dem Film so als habe sie eigentlich keine echte Lust auf den Kram. Kurzum: für Fans der Serie sind vielleicht ein paar gute Aspekte drin, aber als Action-Horror Film oder einfach nur als visuelle Breitseite ist die Nummer geradezu … blutleer

Fazit: Gebremstes Sequel das nur für Fans funktionieren dürfte und selbst da größere Enttäuschung auslösen könnte!
Rating: ★★☆☆☆

Sully

Am 15. Januar 2009 rettet der Pilot Chesley B. „Sully“ Sullenberger (Tom Hanks) eine schwere Krisensituation indem er eine Notwasserung mit einem Flugzeug auf dem Hudson River in New York hinbekommt. Obwohl es keine Todesopfer zu beklagen gab muß sich Sully einer strengen Untersuchung unterziehen mit der Frage ob sein Handeln korrekt war …

Hier treffen zwei großartige Namen aufeinander: Darsteller Tom Hanks und Regisseur Clint Eastwood. Letzteren liebe und verehre ich in seiner Regieweise da er es imemr schafft ruhig, konzentriert und angenehm unterhaltsam daher zu kommen und dies auch hier wieder einmal vorlegt. Was mich nur stutzig macht ist die restlos durcheinanderspringende Erzählweise: der Film beginnt nach dem Vorfall und behandelt die Nachverhandlung, die Überprüfung, die Person Sully an sich, zappt auch immer wieder in das was vorgefallen ist usw. – eigentlich kein schlimmer oder schwerer Stoff; aber eben total gemixt. Ich weiß auch nicht ob da nicht ein paar auffüllende Showeffekte mit bei sind wenn Sully regelmäßig Stressattacken hat bei denen er Flugzeugabstürze sieht die dann effektiv darsgestekkt werden . aber das ist nur nebensächlich. Vorrangig geht es dem Film darum die Figur bzw. die Person Sully als Helden und Retter darzustellen was großartig gelingt, Hanks liefert eine tolle Darstellung und der VOrfall wird gut, plausibel und aus diversen Blickwinkeln geschildert. Kurz gesagt: ein ruhiger, glatt entspannt erzählter Film der zwar sicherlich nicht das FIlmhighlight des Jahres darstellt, wohl aber belegt daß eben ein nur berichtender Film noch möglich ist.

Fazit: Hanks und Eastwood enttäuschen nicht: spannende Erzählung der Ereignisse, wenngleich etwas konfus aufgrund der vielen Zeitsprünge!
Rating: ★★★★☆

Wiener Dog

Ein liebenswürdiger Dackel wandert durch die Welt und erhält stetigen Einblick in die Seelennöte seiner wechselnden Besitzer: für Remi (Keaton Nigel Cooke) ist das Verhältnius zu seinen Eltern Dina und Danny (Julie Delpy und Tracy Letts) gestört, die zurückhaltende  Dawn Wiener (Greta Gerwig) geht eine unglückliche VErbindung mit Brandon (Kieran Culkin) ein – und der erfolglose Drehbuchautoren Dave (Danny DeVito) hofft doch noch auf einen Durchbruch …

Früher hätte ich sowas von mir aus gewußt: der Film ist quasi eine Fortsetzung des Films „Willkommen im Tollhaus“ da zumindest zwei Figuren aus dem Teil hier erscheinen. Ansonsten geht der Film als Episodenfilm durch: vier Geschichten in denen Schmerz, Leid, Kummer Tod und sonstige Dinge erscheinen, vier Episodenfilm die von menschlichem Seelenleid und Elend berichten und deren Bindeglied ein komischer Dackel ist der dort herumspaziert und allem und allen begegnet. Dies ist eigentlich kein Spielfilm, dies ist eigentlich ein Arthouse Experiment – und eins mit dem ich nichts anfangen konnte. Es fehlt eine entsprechende Dramaturgie, es fehlt mir ein griffiger Zusammenhang – ich sehe lediglich 80 Minuten Film mit sprechenden Menschen die mich nicht erreichen und einem Hund der zwischen diesen Gestalten herumwuselt und eigentlich kaum etwas beiträgt. Es mag genug feingeistige Filmliebhaber geben die dieser Aktion was abgewinnen können – ich hab sie schlichtweg nicht kapiert und überlasse sie denjenigen die was damit anfangen können.

Fazit: Merkwürdige Episoden in einem sich sehr merkwürdig anfühlenden Film!
Rating: ★★☆☆☆

Hell and High Water

Aus einem finanziellen Notfall heraus reisen die Brüder Tanner (Ben Foster) und Toby Howard (Chris Pine) durch Mexiko und rauben Banken raus. Damit erregen sie das Interesse das Texas Rangers Marcus Hamilton (Jeff Bridges) der sich mit seinem Parter Alberto (Gil Birmingham) auf die Jagd des Duos macht …

Ich sah diesen Film in einer Sneak Preview ohne je davon gehört zu haben und war somit auch relativ unschlüssig in welche Richtung das Ganze gehen sollte – lustig, spannend oder dramatisch. Ohne dieses Wissen merkte ich recht schnell daß ich einen Film sehe der sich in diesem Punkten nicht ganz sicher zu sein scheint: die Handlung hat im Grunde einen Drama Unterbau, tendiert oftmals in Richtung Thriller, bringt aber insbesondere mit Jeff Bridges Figur einen hohen Humorfaktor rein. Wirkt auf mich etwas unentschlossen, hat mir aber trotzdem gefallen: der Film ist nicht auf Action, laue Gags oder Gewalt raus, sondern etabliert ausgebaute Figuren die aus nachvollziehbaren Motiven ihre Tagen vollbringen – und Filme die einem einfach nur was erzählen wollen haben mittlerweile auch einen gewissen Seltenheitswert. Ebenso könnte man es kritisieren daß etwa Ben Foster als durchgeknallter Waffenschwinger oder Jeff Bridges als kauziger Marshall etwas fantasiearm genau nach ihren typischen Rollenbildern besetzt wurden, aber auch das ist eigentlich kein Klagegrund. Letztlich ist dies ein brauchbarer Film der nicht unbedingt im Kino zu schauen ist, als kurzweiliges und abendfüllendes Machwerk aber restlos in Ordnung geht.

Fazit: Solider Thriller mit Dramaanteil, von guten Darstellern sehr gut getragen!
Rating: ★★★☆☆

High-Rise

Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) zieht frisch geschieden in die oberen Stockwerke eines Hochauses ein in dem nach niederer Klasse, Mittelklasse und Oberschicht strikt getrennt wird. Diese Gesellschaftsform führt allerdings zu straken Konflikten die bei einem Stromausfall restlos eskalieren …

Filme wie dieser begegnen mir mittlerweile immer öfter: Titel die von der Presse unfassbar hoch in den Himmel gehoben werden, von niveauvollen Kritiken mir Lobeshymnen überschüttet werden – und ich sitz davor und denke mir: hähhh? Im Falle von „High-Rise“ kann ich mir wenigstens noch einen Rettungsanker greifen und sagen: joa, das was angekündigt wurde, eine Gesellschaftssatire die in einem Hochhaus passiert, ist alles restlos zugegen – nur ich kapiere nicht ein Stück davon und habe auch keine Lust mir den Film jetzt wieder und wieder anzuschauen um vielleicht Zugang zu erlangen. Ich finde Tom Hiddelston toll, als Darsteller generell sowie in diesem Film, aber ich kapiere weder seine Funktion noch die Richtung in die es hier gehen soll so wie ich den ganzen Film schlußendlich als ein bizarres Figurenkabinett auffasse die zwar allesamt ihren Grund und ihre Herleitung haben mögen, mich aber recht schnell außen vor ließen und ich zurückblieb. Deswegen: wer sich in so einen sperrigen Titel „reinarbeiten“ kann soll es gerne tun, mache ich keinem schlecht. Ich selber konnte damit von oben bis unten und von Anfang bis Ende rein garnichts anfangen.

Fazit: Schräges Gesellschaftsbild in Form eines krassen, aber nur schwer zugänglichen Titels!
Rating: ★★☆☆☆

Ein ganzes halbes Jahr

Die chaotische Louisa Clark (Emilia Clarke) wird als Pflegerin für den querschnittsgelähmten William Traynor (Sam Claflin) eingestellt – und dringt zu dem jungen Mann der einen Unfall hatte durch. Es keimen schon bald Gefühle zwischen ihnen auf – alelrdings kommt sie nach und nach einem traurigen Plan Williams auf die Spur …

Das ist wirklich der klassische Schmachtfetzen und klassischer Mädelfilm, aber einer an dem auch ich nichts wirklich zu beanstanden habe außer eben daß ich nicht zum Zielpublikum zähle. Eine eigentlich furchtbare und tragische Geschichte, nämlich ein verzweifelter junger Mann der im Rollstuhl sitzt und dem seine neue Pflegerin wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert – da passiert nicht viel Handlung, aber ganz viel Gefühl. Plus: Emilia Clarke und Sam Claflin haben eine tolle Chemie; obendrein ist man sehr bemüht den Film mit Humor aufzulockern und das gelingt vorzüglich ohne das es peinlich wird; insbesondere in der unverfälschten Art von Clarke steckt viel Witz und wenig Peinlichkeit. Daher sollte der Film eben diejenigen die eine Lovestory suchen ansprechen, ebenso diejenigen die auf dramatische Krankendramen stehen.

Fazit: Kann man nichts dran beanstanden: typischer Tränenzieher mit Witz, Gefühl und ergreifenden Darstellern!
Rating: ★★★★☆

Stolz und Vorurteil und Zombies

Als in England eine Zombieplage ausbricht unterrichtet Mr. Bennet (Charles Dance) seine fünf Töchter im Kampf bei dem sich besonders Elizabeth (Lily James) hervortut. Derweil ist ihre Mutter Mrs. Bennet (Sally Phillips) mehr bemüht die Mädchen an einen reichen Mann zu bringen …

Ein Film der seinen einzigen Gag bereits im Titel trägt: dies ist die Geschichte von „Stolz und Vorurteil“ mit der ach so lustigen Ergänzung daß die Figuren die hier umeinander herumeiern eben auch noch Zombies jagen. Wobei ich die Viecher nichtmal Zombies nennen mag: es sind irgendwelche bluttriefenden Möchtegern Horrorgestalten die schwer verwundet aussehen; dabei aber ständig sprechen oder sonstwie geordnet handeln – also was auch immer sie sind, sie entsprechen nicht der im Moment recht gängigen „Definition“. Ansonsten ist das Hauptproblem des Films aber gänzlich anders gelagert: keine einzige der Figuren hat einen Ausdruck, es ist als wäre es mit kreidebleichen Gestalten von der Straße besetzt worden. Daher bin ich garnicht erst in die dürftige Handlung gekommen deren wirklich einziger Gag daraus besteht daß hier Frauen als Zombiekiller loslegen – boa, wie aufregend! Im Ernst, dies sind die anderthalb ausdrucksärmsten Filmstunden die ich in diesem Jahr bislang gesehen habe: ganz ganz furchtbar, ganz ganz langweilig! Und jedes weitere Wort wäre schon zuviel!

Fazit: Lustige Grundidee die sich in einen schleppenden und bierernsten Film entwickelt ohne jeden Ausdruck!
Rating: ★★☆☆☆

Central Intelligence

Bob (Dwayne Johnson) war auf der High-Schoo dicklich und ungeschickt und daher ein totaler Außenseiter – als Erwachsener hat er es jedoch zum cooolen Geheimagenten gebracht der für die CIA arbeitet. Dabei kommt er bei einem Einsatz mit seinem Schulkameraden Calvin (Kevin Hart) zusammen und versucht den schüchternen Calvin in eine Mission einzubeziehen …

Eigentlich bringt dieser Film eine unfassbare Überraschung für mich zustande: ich mag The Rock total und gucke ihn gerne, im Gegenzug finde ich Kevin Hart total überbewertet und kein Stück witzig und in den meisten Fällen nervt er mich total. Hier kommt dann ein Film der es genau umdreht: Hart spielt recht gebremst einen relativ normalen Kerl während „The Rock“ einen total unerfreulichen, aufdringlichen und mitunter dümmlichen Typ spielt. Dessen ungehemmte und aufdringkiche Art fand ich dann glatt so derartig unangenehm daß es mir den Film verleidet hat; im Gegenzug dazu mag ich zwar Kevin Hart immernoch nicht, fand ihn hier aber im wesentlichen erträglich. Und das in einem Film den ich für restlos belanglos halte: eine brave, banale Buddy Komödie, zu keinem Zeitpunkt in der Realität verankert und mit der bunten Mischung aus dummen Sprüchen und ein wenig Action auf Kinderniveau. Das einzige Ding was wirklich in Erinnerung bleibt ist wirklich das geradezu unangenehme Auftreten von „The Rock“ – undd as ist eigentlich ein Grund den Film eben nicht zu sehen.

Fazit: Kleine, kaum erwähnenswerte Komödie die nicht wehtut, aber auch nix bringt!
Rating: ★★☆☆☆

Deepwater Horizon

Auf der Ölbohranlage Deepwater Horizon kommt es 2010 kurz zu einem fatalen Vorfall. Trotz der Warnungen der Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) wird ein riskantes Bohrverfahren angewandt bei dem es zu einer schlimmen Explosion kommt – und für die noch auf der Insel feststeckenden Menschen beginnt ein Kampf ums Überleben …

Ich gebe es eigentlich immer zu wenn ich einen Film nicht verstehe – hier ist es dann mal wieder soweit: klar, es ist eigentlich ein ganz normaler Katastrophenfilm nach völlig vorhersehbarer Dramaturgie der an allen Punkten komplett nach Schema F verfährt. Man bekommt einen strahlenden, keimfreien Helden, es wird die Station und ein paar Charaktere beleuchtet, dann geht etwas schief und das Desaster nimmt seinen Lauf. Dabei macht der Film aber etwas daß ich ihm im Grunde hoch anrechne: er erklärt sehr lange die technische Warte, was dort eigentlich gemacht wird, was letztlich zur Katastrophe führt und wie diese aussieht. Es ist schön daß man dem Zuschauer zutraut all diese Dinge zu verstehen und zu kapieren, es hat bei mir aber schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Daraus resultierte dann daß´ich in der zweiten Hälfte ziemlich ratlos dastand; weil ich eben nicht kapierte warum jetzt eigentlich die Katastrophe geschieht und was Wahlberg jetzt versucht um das abzuwenden. Von der Darstellung und Inszenierung ist das soweit ordentlich, wenn man denn eben verschmerzen kann keine richtigen Figuren zum mitfiebern zu haben. Und wo hier die Dramaturgie greift und wo der Film exakt und authentisch nacherzählt vermag ich ohnehin nicht zu sagen.

Fazit: Für Laien zu detailreiche technische Schilderungen wandeln sich in ein lautes und unübersichtliches Action-Inferno!
Rating: ★★☆☆☆

Väter und Töchter – Ein ganzes Leben

Katie (Kylie Rogers) muß im Auto einen Streit ihrer Eltern mit ansehen bei dem es zu einem für die Mutter tödlichen Unfall kommt. Der Vorfall treibt denVater Jake (Russell Crowe) in schwere Depressionen – und selbst Katie hat 25 Jahre später Probleme die sich auf den Unfall zhurückführen lassen

uch ich kann mal positiv überrascht werden, zumindest in diesem Fall: ich denke mal daß es Titel gibt die pure Qual darstellen und dieser hier wie gemacht für diese Bezeichnung ist: ein depressiver Vater, eine beziehungsgestörte Tochter und die auf zwei Ebenen stattfindende Geschichte wie diese zwei kaputten Gestalten jede für sich und doch aufeinander aufbauend mit der Welt und dem Leben kämpfen. In meinem Falle gilt dabei: ich bin irgendwie nicht in der Lage mich auf die emotionale Ebene mit so einem Stoff zu binden; darüber hinaus bleiben oftmals quälende Leidensstorys. Gerade darum war dieser hier für mich so überraschend: auch wenn es im Grunde nur die seelischen Nöte sind die berichtet und gezeigt werden ist der Film nicht so furchtbar schwer und belastend wie ichs gedacht hätte, Anna Seyfried und Russel Crowe geben dazu zwei brauchbare und griffige Figuren ab mit denen man wirklich zwei Stunden interessiert verbringen kann – und wenn man sich der Frau zuliebe mal ein solches Drama gibt kann man aber froh sein wenn es qualitativ wie dieses hier ausällt.

Fazit: Etwas überdramatisiserte Story, aber mit guten Darstellern und unverkrampfter Inszenierung.
Rating: ★★★★☆