Free Fire

Im Jahre 1979 soll in einem Lagerhaus in Massachusetts ein Waffendeal abgewickelt werden – dabei fungiert Justine (Brie Larson) als Vermittlering zwischen den Gangstern Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) und den Geschäftsmännern Ord (Armie Hammer) und Vernon (Sharlto Copley). Als es zu einem Mißverständniss kommt gerät der schlichte Deal zu einer wilden Schießerei …

Nette Idee, guter Trailer – aber nur durchschnittlicher Film. Der letzte Titel der vorgab einfach nur eine endlos lange Dauerschießerei zu sein war „Shoot’em Up“ und den empfinde ich als einen kleinen Kultfilm – so kam mir der Gedanke einen vergleichbaren Titel zu sehen recht gut vor. Aber der Film enttäuscht leider mit dem Problem daß er ein gutes Konzept auffährt, dieses aber nicht für eine 90 minütige Laufzeit funktioniert. Da schießen sich eine Handvoll Ganoven aus den Socken und kriechen eine endlos lange Laufzeit durch eine Lagerhalle, reißen dumme Sprüche und feuern aus allen Rohren. Als Showdown zu einem anderen Film mit einer Laufzeit von 20 Minuten wäre das der Hammer, als Spielfilm mit 90 Minuten Länge zieht und dehnt sich das Konzept viel zu sehr. Ein paar coole Momente sind drin, vereinzelte Sprüchen sitzen sehr gut und mit Amie Hammer und Cilian Murphy hat der Film an zwei Stellen auch großartige Figuren am Start. So wird’s am Ende zwar nicht langweilig, aber das ultimative Potential welches dem Titel an anderer Setelle nachgesagt wird kann ich selber kein Stück teilen.

Fazit: Bemühter Gangsterfilm dessen Konzept keinen ganzen Film tragen kann!Rating: ★★★☆☆

Die Schöne und das Biest

Die gutmütige und schöne Belle (Emma Watson) lebt mit Vater Maurice (Kevin Kline) im Dorf Villeneuve lebt. Bei einer Reise gerät Maurice in ein verwunschenes Schloß und die Hände des Biestes (Dan Stevens). Um ihren Vater zu befreien tauscht sich Belle gegen ihn und begibt sich in die Gefangenschaft des Bietes. So freundet sie sich mit ihm und den anderen Bewohnern des Schlosses an …

Das Dschungelbuch hats vorgemacht, nun geht’s weiter: Disney kramt seine eigenen alten Zeichentrickklassiker hervor und bringt sie in Realverfilmungen neu auf die Leinwand. Ich bin da sehr skeptisch da mir der Erstgenannte wenig gefallen hat und ich das rechnerische Kalkül dahinter stark ablehne. Trotzdem habe ich mich mit diesem hier befasst und komme am Ende zu einem doch versöhnlichen Gesamteindruck. Dabei war ich insbesondere am Anfang extrem genervt: eine nutzlose zehnminütige Gesangseinlage in einem Dorf das wie ein Set aussieht und dabei auch noch furchtbarer deutscher Gesang auf die nicht dazu passenden Lippenbewegungen gelegt – das ließ an das Schlimmste denken. Eine Befürchtung war dann auch passend, nämlich daß mitunter überlange Gesangseinlagen passieren die in den jeweiligen Momenten verweilen und nur Momente unterstreichen, aber keine Geschichte weiterführen. Aber ansonsten stimmt das Meiste: Stimmung, Burgsets, Figuren und die traurige und romantische Grundstimmung werden brauchbar und korrekt transportiert. Und die größte Wucht des Films: Emma Watson. Die besitzt eine geradezu unfassbare Austrahlung die den Zuschauer direkt in ihren Bann zieht. Daher kann man an Absicht und diversen Punkten Anstoss nehmen – letztlich dürfte der Film demjenigen der wirklich wissentlich „Die Schöne und das Biest“ schauen mag genau das gewünschte liefern.

Fazit: Romantisch, aufwendig und alleine von Emma Watson getragen – dafür dehnen die überlangen Gesanseinlagen den Film unnötig!

 

Within

John Alexander (Michael Vartan) zieht mit seiner Frau Melanie (Nadine Velazquez) und Tochter Hannah (Erin Moriarty) in ein idyllisches Vorstadthaus. Schon bald fällt der Familie jedoch ein unangenehmer Nachbar sowie merkwürdige Vorgänge im Haus auf – obendrein taucht eine gruselige Vorgeschichte auf …

Ich bin in den 90ern und den 2000ern viel in Videotheken herum gestiefelt und hab mir billige, schlichte Horrofilme ausgeliehen – und bei diesem hatte ich wieder Gefühl einen solchen altmodischen Titel in den Händen zu haben. Eigentlich gibt’s nichts, rein garnichts was am Film irgendwie neu ist, es ist das altbekannte Märchen einer Familie die in ein Haus zieht und wo sich der scheinbare Traum vom Glück recht schnell in einen Alptraum wandelt. Ganz clever finde ich hier daß der Zuschauer sich lange nicht sicher sein kann in welchem Genre er unterwegs ist: es könnte ein Psychothriller über einen fiesen Nachbarn sein, es könnte ein Gruselfilm mit einer Geistergeschichte sein, es könnte ein Horrorfilm über einen Hausbesetzer sein – es gibt für jede Richtung Hinweise und Signale und es dauert eine Weile bevor das entsprechend und ausreichend aufgelöst und klargestellt wird. Bis dahin hat man nichts was besonders wäre, aber auch n ichts was langweilt: der Film stellt geradliniges Spannungskino dar, verzichtet an manchen Stellen auf zu viel Blut und überrascht eiskalt mit einem heftigen Ende. Trotzdem kein Kinomaterial, aber eben gutes Zeug was man sich daheim geben kann.

Fazit: Solides Spannungskino daß sein eigentliches Genre erfreulich lange aufschiebt!
Rating: ★★★☆☆

Kong – Skull Island

Im Jahre 1972 reist eine Gruppe aus Soldaten, Regierungsbeauftragen und Zivilisten auf die Insel Skull Island. Schon bald trifft das Team vor Ort auf King Kong, einen 50 Meter großen Affen der sofort die Hubschrauber vom Himmel holt. Doch auf der Flucht vor dem Affen stellt das Team schnell fest daß noch weitere Gefahren auf der Insel lauern …

Laßt das Franchise beginnen: nachdem 2014 „Godzilla“ groß auf die Leinwand gebracht wurde folgt nun King Kong und die Absicht ist klar: im Jahre 2020 werden die beiden einen großen Kombifilm bekommen und aufeinander treffen. Hier ist aber erstmal der auf 50 Meter gewachsene Affe dran der zum Mittelpunkt einer filmischen Mischung wird, einer Kombination aus Vietnamkriegsfilm und Monstermovie. Leider scheitert der Streifend abei auf vielen Ebenen: Kong kriegt zu Beginn einen großen Auftritt und verschwindet dann wieder lange Zeit aus dem Film; dazwischen gibt es diverse Actionsequenzen in denen vleiche Charaktere gegen allerhand Monsterzeugs kämpfen was natürlich technisch einwandfrei gemacht ist, aber einfach nr Actionszenario an Actionszenario reiht ohne das eine wirkliche Geschichte erzählt wird. Die Figuren sind unspannende und uninteressante Pappkameraden die kaum Beziehungen zueinander haben und kaum vorgestellt werden; obwohl es hochkarätige Darsteller sind lassen einen di Figuren recht kalt. So reduziert sichd er Film auf einige wummernde und kraftvolle Actionpassagen in denen der große Affe viel kleinhaut – darüber hinaus kommt aber nicht viel. Und die Abspannsequenz die zeigt was noch so alles ansteht ist dann fast schon aufdringlich.

Fazit: Viel Krach und heiße Luft für einen zwar technisch ansprechenden aber inhaltlich sehr dürftigen Titel …

Sleepless – Eine tödliche Nacht

Vincent (Jamie Foxx) und Sean (Tip „T.I.“ Harris) sind Polizisten in Las Vegas und nutzen auch die Möglichkeiten um selbst Geld abzuzweigen. Dann aber stehlen sie eine Ladung Kokain woraufhin Vincents Sohn Thomas (Octavius J. Johnson) entführt wird. Vincent muß eine Möglichkeit finden seinen Sohn zu retten ohne daß seine Geschäfte auffliegen …

Ich hab erst im Nachhinein gelesen daß dies ein Remake eines französisch belgioschen Films aus dem Jahre 2011 ist und kann ihn dann halbwegs verstehen. Das hat es schon öfters gegegben, daß die USA Remakes drehen von kleinen, passablen Thrillern die sich in den USA spielend und mit Stars besetzt einfach besser vermarkten lassen. In diesem Falle hab ich das Original zwar nicht gesehen, denke aber daß es kaum einen Grund außer dem finanziellen gab … aber gut. Im Grunde tut der Film nichts, bringt aber auch nichts, vor allem kaschiert er in seinem Trailer daß er eigentlich zu 85 Prozent an einem Ort spielt, nämlich einem Spielkasino wo sich diverse Parteien um eine Tasche Drogen klopfen und (er)schießen. Dumm nur daß die eingefügten Figuren allesamt unsympathisch sind, auch Jamie Foxx schmierige Hauptfigur, so daß es einem eigentlich relativ egal ist was gerade wo mit wem passiert. Des weiteren schleppen sich unüberlegte Logikfehler durch den ganzen Film (etwa das eine Figur zu Beginn eine Stichverletzung erleidet, die erste Hälfte des Films darunter leidet und dann auf einmal wieder restlos fit ist) und sind die meisten Figuren nicht ausgefleischt, etwa wenn ein aalglater Gangsterboss als ultracool eingeführt und später zum jammernden Weichei degradiert wird. Langweilig ist der Film zwar nicht, aber in seiner ohnehin kurzen Laufzeit bringt er eigentlich nichts was man nicht schon in vergleichbarer Weise aus anderen Titeln kennt.

Fazit: Kurz geratener Thriller auf ausgelatschten Pfaden, actionarm und ohne charismatische Figuren!

Alles unter Kontrolle!

Grenzpolizisten José Fernandez (Ary Abittan) hat endlich die langersehnte Beförderung ergattert, was nur duch seine privaten Sorgen überschattet wird. Trotzdem läßt er sich auf seinen letzten Auftrag ein: er soll den Ganoven Karzaoui (Medi Sadoun) nach Kabul geleiten. Durch einen Stopp auf Malta und den stets fluchtbereiten Gauner wachsen Jose die Dinge schnell über den Kopf …

Im Grunde hat dieser Film hohes Potential für eine ernsthafte Geschichte: die Hauptfigur ist ein Polizist mit privaten Problemen, sein „Schützling“ im Film ein Krimineller dem ein Justizirrtum zum Verhängnis wurde und es geht auch um die ganze Abschiebe und Flüchtlingsthematik. Trotzdem verpufft all das und reduziert sich auf simple Gags und fröhliches Lachen: wenn die Polizisten sich lieber an den Pool legen als den Gefangenen zu bewachen oder wenn sie später mit ihm hemmungslos saufen gehen wird klar daß man hier nicht in einem Realitätsbezug sondern reiner Komödie unterwegs ist. Als solche funktioniert der Film dann auch ganz gut, nicht durchgehend da einiges zu anstrengend und zu hysterisch ist, aber trotzdem kommen reihenweise Momente und Lacher mit die echt zünden. Zumal der Film zum großen Teil auf Malta und an anderen sonnigen Orten gefilmt ist und schon alleine dadurch schön zum angucken. Französische Filme sind eine Gattunf für sich die nicht unbedingt jeder mag – aber wer es mit der Nummer hier mal versucht könnte ganz gut amüsiert werden.

Fazit: Mitunter etwas überdrehte Komödie, reicht aber für kurzweiliges Vergnügen!

Logan – The Wolverine

Mutant Logan alias Wolverine (Hugh Jackman) ist alt geworden und spürt daß ihn seine übermenschlichen Fähigkeiten langsam verlassen. Da wird er von seinem Mentor Professor X (Patrick Stewart) aufgefordert der kleinen Laura (Dafne Keen) zu helfen die ebenfalls ein Mutant ist und gejagt. Logan schützt Laura da es einige Gemeinskeiten zwischen ihm und ihr gibt …

So sieht es dann also aus, das ganz große Finish der X-Men Saga – und es hätte kaum schlichter aussehen können. Statt einem großen, finalen Kapitel mit allen Betgeiligten tut dieser Film was er nur kann um eigenständig zu sein. Es werden nur zwei Figuren, eben Wolverine und Professor X ausgekoppelt und alles was vorher war ausgeblendet – was gleichermaßen ein plausibler und logischer Schritt ist, ebenso sehr kritisch: ich finde wenn alles was in neun Filmen erschaffen wurde einfach erklärungslos aus dem Fenster fliegt ist das schon merkwürdig, erzeugt aber eben wirklich die Möglichkeit für einen neuen, komplett eigenständigen Streifen. Und der ist es: ein Hohelied auf die Leiden des Alterns, einen bekannten Darsteller in einer bekannten Rolle der vorrangig mit seinem eigenen, an Kraft nachlassenden Körper denn mit seinen Feinden zu tun hat. Die Story selbst in der Wolverine ein Mädchen beschützt und sich die Geschichte in ein Road Movie wandelt ist ok, hätte aber vermutlich wenn man den Superheldenkram nicht eingebunden hätte auch als ganz eigenes Ding funktioniert. Dabei ist der Film eben wirklich in erster Linie schmerzliches Drama mit bekannten Figuren, durchsetzt mit gelgentlichen Action Eruptionen. Wenn auch an manchen Stellen sehr gelitten wird ist die Lauflänge etwas zu arg geraten und man muß schon in der Lage und der Stimmung sein um anderthalb Stunden Depression auszuhalten. Aber da der Film genau das gibt was der Trailer angekündigt hat und eben dieser meist begeistert gefeiert wurde dürften wohl die meisten Zuschauer hiermit sehr zufrieden sein.

Fazit: Etwas abgekoppeltes Finale einer großen Sag, sehr eigenständig und unfassbar brutal!
Rating: ★★★★☆

A Cure for Wellness

Der junge Angestellte Mr. Lockhart (Dane DeHaan) wird nach Europa geschickt da sein Chef Mr. Pembroke (Harry Groener) nicht aus einem Wellness Aufenthalt zurückgekehrt ist. Vor Ort merkt Lockhart schnell daß die Einrichtung kein Erholungsort ist – unter der Leitung von Volmer (Jason Isaacs) werden dort bizarre Experimente an den Patienten ausgeführt. Auch Lockhart wird schnell eingewiesen …

Es muß originell sein – und gewöhnlich. Dieser Film kriegt viele vermischte Kritiken ab, stellenweise wird er unfassbar in den Himel gehoben und stellenweise wird er ziemlich zerrissen. Ich kann beides verstehen: eigentlich ist es eine altbekannte Kiste, nämlich ein mysteriöses Schloß mit dunkler Vergangenheit und eine Hauptfigur die schrittweise hinter eben das Geheimnis der Bude kommt. Daran ist nichts auszusetzen, aber es ist eigentlich recht wenig. Das Geheimnis erhält das Interesse. All das ist in eine funktionierende Stimmung eingetaucht, wobei der Trailer dabei wieder bewußt falsche Schwerpunkte setzt: die krassen Spannungsmomente sind drin, aber nicht flächendeckend, das heißt der Film erzeugt an manchen Stellen extrem krasse Momente, ist aber beileibe nicht durchgehend so. Was mir auch nicht so gefällt ist die Hauptfigur, die beim Zuschauer kaum Sympathie erweckt und darum kann es einem mitunter etwas gleichgültig sein was mit dem Kerl passiert, obendrein habe ich zumindest bei der sich schrittweise enthüllenden Backgroundstory nach und nach die Zusammenhänge verloren. Letztlich ist dies ein fast experimenteller Film, stimmig und spannend, nur eben sehr emotionsarm und überlang; außerdem hat der Showdown Aspekte die ich sonst in einem plumpen B Film sehen würde. Trotzdem kann man sich auf dieses Experiment mal einlassen.

Fazit: Spannend, eigenwillig und etwas überlang, dafür mit einigen krassen Spannungsmomenten
Rating: ★★★☆☆

Lion

Der fünfjährigei Saroo (Sunny Pawar) steigt versehentlich in einen Zug der zwei Tage lang fährt und in Kalkutta endet. Da er seine Heimat nicht kennt wird er von einer Familie aus Tasmanien adoptiert und wächst dort behütet auf – als Erwachsener versucht Saroo (Dev Patel) jedoch einen Weg in seine eigentliche Heimat zu finden …

Dieser Film erwartete mich in einer Sneak in der ich eigentlich gar keine Lust darauf hatte – aber es kann isch eben manchmal auch lohnen sich auf solche Titel einzulassen. Normalerweise zähle ich immer gerne die Pluspunkte einens Films auf, halte dann die Nachteile dagegen, im Falle von Lion stellt man hinterher fest daß es rein garnichts zu beanstanden gibt. Obendrein is es der seltene Fall daß ein Film eine reale Story erzählt die ich so wie sie gezeigt wird auch glaube. Und es ist ein Film der sich einem ins Herz schleicht, ob man will oder nicht. Dabei zerfällt die Geschichte in mehrere Etappen: ein kleiner Junge wird durch dumme Umstände von seiner familie fortgerissen und getrennt; dann erleben wir eine Zeitlangf seine furchtbare Odysee als kleines Kind in der Fremde und dann zappt die Geschichte zwanzig Jahre weiter und zeigt den langen und mühseligen Weg wie der Junge als Erwachsener beginnt seine Heimat zu suchen. Das Erzähltempo ist dabei kriechend langsam und die Geschichte ins unfassbar unspektakulär, die Suche etwa passiert fast nur über einen Laptop und google Earth. Aber trotzdem: es fesselt und bewegt. Obendrein gibts Nicole Kidman in einer bewußt kleinen Rolle die sich kein Stück in den Vordergrund drängelt. Daher kommt ein kleines, aber großartiges FIlmjuwel heraus daß denjenigen der sich wirklich drauf einläßt reich belohnt.

Fazit: Bewegend, emotional, auf minimalistische und glaubwürdige Art und auf spektakuläre Weise unspektakulär!
Rating: ★★★★★

John Wick – Chapter 2

Aufgrund eines alten Schwures muß Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) erneut aus dem Ruhestand zurückkehren: er muß einen ehemaligen Partner unterstützen der sich zum Kopf einiger Profikiller aufschwingt. Dazu reist Wick nach Rom wo es schon bald zu blutigen Shoot Outs kommt …

Der Sensenmann in Gestalt von Keanu Reeves ist wieder da: nahtlos schließt die Geschichte an die Ereignisse der ersten Folge an und bleibt eigentlich auf dem gleichen Kurs: Reeves zieht als John Wick durch die Gegend, von Ort zu Ort und wird an allen Ecken und Enden in wilde Schießereien und Kampszenarien verwickelt aus denen ersich blutig wieder freikämpft. Eine Story gibts dabei auch, aber fällt diese doch relativ knapp aus u d dient nur als roter Faden um die Videoclipartigen Kampfmomente effektiv aneinander zu kleben. Zu meckern hat man als Fan des ersten Teils dabei eigentlich wenig: Reeves ist wieder ziemlich cool, das Tempo ist hoch, der Gewaltfaktor ebenso und die Schauplätze wechseln sich kreativ ab, seien es die Katakomben von Rom oder ein Spiegelkabinett. Obendrein vertieft der Film die Welt in der er spielt; die Regeln und Gebräuche der Untergrundwelt werden erneut gebracht und stetig ergänzt und vertieft. Trotzdem war der Film für mich nur ein halbgares Vergnügen: es gibt zu viele Over the Top Momente die nivht mehr cool sondern übertrieben sind;  obendrein hat der Film einige Shootouts zu bieten die in der Öffentlichkeit passieren und ich weiß nicht so recht ob man das in der heutigen Terrorzeit so bedenkenlos lustig finden kann, Aber was solls: Fans sind sicherlich zufrieden!

Fazit: Kaum originelle, aber meist sehr effektive Gewaltorgie!
Rating: ★★★★☆