Die Zeit, die wir teilen

Verlegerin Joan Verra (Isabelle Huppert) begegnet einer großen Liebe von eins ud flieht in ein Landhaus. Dort beginnt sie ihr Leben zu überdenken …

Eine Frau lebt ihr leben und wir schauen zu. Von einem Zeitpunkt ausa dfer Gegenwart zappt die Geschichte durch deren Leben, zeigt Schnittpunkte, Entscheidungen und ein paar sehr dramatische Momente. Leidr hat diese Figur einige Tiefen durchgemacht, ebenso aber ein paar Erfolge und schöne Augenblicke durchlebt. All dies beobachten wir, dabei aber mit der Frage im Hinterkopfg: warum? Wieso sehen wir uns dieses an? Das beantwortet der Film erst in den letzten Szenen. Dabei kann es sein daß man sich sagt „Wieso habe ich dafür so lange durchgehalte?“; ebenso kann man begeistert sein wenn sich alles zu einem Bild verdichtet. Ferst steht aber daß das tolle Schauspiel von lars Eidinger und natürlich Isabelle Huppert einen Blick wert sind, zumal der Film trotz seines traurigen Themas eine gewisse Leichtigkeit hat.

Fazit: Ein Film mit wenig Orientierung, wie eben auch bei seiner Hauptfigur!

Rating: ★★★☆☆

The Man from Toronto

Ein Auftragsmörder der als „The Man From Toronto“ (Woody Harrelson) muß bei einer Airbnb Buchung ein Zimmer mit Teddy (Kevin Hart) teilen – wodurch sich die unterschiedlichen Menschen in die Quere kommen …

Ich habe bei Actionkomödien oftmals ein Problem bezüglich der Balance zwischen Spaß und Ernst. Wenn einerseits kalauert wird und andererseits Menschen brutal abgeballert werden stimmt für mich die Stimmung nicht. Und gerade Regisseur Patrick Hughes hat mit den „Killers Bodyguard“ Filmen dieses Ungleichgewicht mit Füßen getreten, weshalb ich eine gewisse Ratlosigkeit vor diesem Film hatte. Und das bestätigte sich zunächst wenn in der Anfangsszene in der Harrrelson ein Verhör durchführt der Ton von Ernst zu Spaßig und dann zu brutal wechselt. Danach übernimmt Kevin Hart den Film und spielt seine übliche Figur, wenngleich etwas gebremster. Aber es dauert nicht lange bis gewisse Qualitäten durchbrechen: der Film ist spaßig, hat brutale Sequenz en, hält diese aber größtenteils im Rahmen. Woody Harrelson spielt einen knallharten Hund der aber trotzdem charmante Momente hat und sich mit Harts Dauerplapperei ergänzt. Die Story ist kurzweilig und wie ein typischer 80er Actionfilm was damals nichts Besonderes gewesen wäre, aber heute schon wieder originell erscheint. Lediglich das billige CGI und einige künstliche Actionszenen bremsen den Spaß minimal. Dennoch: auf dem Sektor dessen was der Film sein will funktioniert er unglauch gut und stellt ein Referenzwerk da: wenn die Netflix Eigentitel alle so ausfallen würden wäre dort einiges besser.

Fazit: Harrelson trägt den Film, Hart ergänzt zufriedenstellend und das Werk fällt besser aus als zu erwarten war

Rating: ★★★★☆

The Card Counter

William Tell (Oscar Isaac) kommt aus dem Knast und zieht als Pokerspieler durchs Land wobei er perfekt als Kartenzähler ist. Das wird zum Problem als er den jungen Cirk (Tye Sheridan) trifft …

Hier können Titel und Aufmachung in die falsche Richtung führen. Dies scheint ein weiterer Film über einen Glückspieler zu sein, allerdings erweist sich der Film dann als etwas vielschichtiger. Die spielende Hauptfigur hat etwas aus der Vergangenheit was sie beschäftigt und was einen großen Teil der Zeit einnimmt und auch zu einigen echt krassen Momenten und Rückblenden führt. Damit rechnet man nicht unbedingt und das könnte für manchen schon zu viel sein. Ansonstne funktioniert die Nummer aber bestens: Oscar Isaac gibt als gebrochener Held eine weitere erstklassige Perfomance ab, der Rest schockiert stark und der ganze Part wenn es ums Kartenzählen geht ist wohle her was für die Leute die sich damit im Detail auskennen. Trotzdem: einen Versuch ist es wert.

Fazit: Mischung aus Glückspielerdrama mit einem anderen, unerwarteten Genre

Schachnovelle

Der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) wird 1938 von den Nazis in Isolationshaft genommen und dem bösartigen Franz-Josef Böhm (Albrecht Schuch) stetig verhört. Dafür gelangt ihm ein Schachbuch in die Finger …

Hier hatte ich ein sehr großes Interesse dran, da ich das Buch in der Schule gelesen und nie ganz vergessen habe. Recht schnell wurde mir aber klar daß der Film einen Schwerpunkt ganz anders setzt: im Buch wurden die beiden Schachgegner in Rückblenden beleuchtet und es ging um den Konflikt und das Schachduell der Rahmenhandlung. Im Film ist der Schwerpunkt aber auf die von Oliver Massuci gespielte Figur gesetzt, welche in Isolationshaft gesetzt wird und monatelang in einem Raum sitzt. Dabei ist ein Buch mit Schpartien sein Versuch seinen Verstand klar zu halten. Der Film erweist sich somit als eine Art Psychodrama der den Leidensweg und den Abstieg in den Wahnsinn zeigt, der Schpart wird dabei eher zweitrangig. Aber so ist eine wunderbare Bühne gegeben auf der Massuci eine unglaubliche, starke Perfomance abliefern kann. Daher ist dies eher was für Freunde von Thrillern als für Literaturfans.

Fazit: An die Nieren gehender Psychothriller über einen Mann der in Isolation de Verstand zu verlieren droht.

Rating: ★★★☆☆

 

Nebenan

Daniel (Daniel Brühl) ist ein populärer Schauspieler und führt ein komfortables Leben in Berlin. Kurz vor einem neuen Dreh stoppte r in einer örtlichen Kneipe – wo er auf den merkwürdigen Bruno (Peter Kurth) trifft …

Ach Mensch … ich wollte diesen Film wirklich mögen. Ich bin kein wirklicher Fan von Daniel Brühl, kenne ihn aber seit dem Film Schule aus dem Jahr 20ß00 und habe ihn immer gerne gesehen. Ebesnso fand ich es beeindruckend was für eine Karriere er gemacht hat. Hier macht er dann seinen ersten Film als Regisseur der anscheinend auch einige persönliche Aspekte aufarbeitet, da zu seiner Hauptfigur einige Dinge fallen die auch auf den echten Daniel Brühl passen. Ich finde es gut daß es ein kleiner Film ist, quasi ein Kammerspiel und mit der Inszenierung macht Brühl dabei alles richtig: auch wenn es fast komplett in einer Kneipe spielt ist das alles frisch und gut mitgefilmt. Mein Kernproblem liegt an einer Sache: ich finde beide Hauptfiguren furchtbar unsympathisch. Wenn ich dann zusehe wie zwei unangenehme Gestalten sich Bösartigkeiten um die Ohren werden habe ich kein Interesse daran, sondern finde die Charaktere nur nervig. Auch wenn die Inszenierung und die finalen Wendungen gut klappen, so fehlt mir die emotionale Anbindung.

Fazit: Solides Regiearbeit von Brühl bei denen zu wenig Herz in den Hauptfiguren steckt!

A Day to Die

Der einstige Militäroffizier Conner Connolly (Kevin Dillon) benötigt zwei Millionen Dollar an Lösegeld um seine Frau freizukaufen. Daher will er einen Überfall durchführen bei dem ihm Brice Mason (Frank Grillo) und seine alte Cdrew zur Hilfe kommen sollen …

Bruce Willis hat seit vielen Jahren nur nch billige Direct to DVD Filme gedreht die ihm viel Spott eingebracht haben. Mittlerweile ist aber bekannt daß er dies wegen seines Gesundheitszustandes gemacht hat und mittlerweile hat er seine Karriere beendet. Dieser hier ist dann ein wieter der schnell produzierten Billigfilme der nun aus nicht nachvollziehbare Gründen einen Kinostart bekommt. Willis ist zwar drin, hat aber entsprechend weniger Screentime. Im Kern geht es im einen Polizisten der sich mit einem Ganoven anlegt und von deiesem erpresst wird. UM seine entführte Frau zu befreien muß er arme Held einen Überfall begehen für den er die Hilfe seiner Kumpels braucht. Daraus folgen endlose Schießereien die stümperhaft inszeniert sind, billige Effekte die man nicht fassen kann und bleiche Charaktere und Darsteller die einem vollkommen egal bleiben. Es ist aber faszinierend wie fassungslos man dieses Werk beäugt. Falls dies wirklich Willis letzer Film ist hätte es kaum schlechet ausfallen können.

Fazit: Unfassbar miese Ballernummer, sowohl inhaltlich wie handwerklich extrem enttäuschend!

Rating: ☆☆☆☆☆

Der Spinnenkopf

Steve Abnesti (Chris Hemsworth) betreibt ein Gefängnis in dem die Gefangenen durch eilnahme an Experimenten ihre Strafen verkürzen können. So stellt sich auch Jeff (Miles Teller) zur Verfügung …

Da kommen natürlich drei attraktive Namen zusammen: Chris Hemsworth in der Hauptrolle der charmant vom Cover grinst, Miles Teller, welcher immer gut für eine Nebenrolle sit und auf dem Regiestuhl saß Joseph Kossinsi der aktuell mit „Top Gun 2“ einen großen Hit verzeichnet. Was diese hier auf Netflix rauswerfen bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Die Story in der es letztlich um den Ausbruch aus einem Supergefägnis geht baut keine Stimmung auf, zumal der Bau komplett in paradiesischem Umfeld liegt und acuh von Innen recht freundich durchleuchtet und bnt gestaltet ist. Der Film besteht was nur aus Dialogszenen in Testräumen bei denen man den Eindruck hat daß Hesmowrth alle Szenen an einem Set hat absolviren können. Spannung kommt kaum auf, die paar wenigen Wenungen lassen kalt. Final ist dies wieder mal ein Netflix Blender der duch prominente Mitwirkende davon ablenkt daß er inhaltlich kaum was zu liefern hat.

Fazit: Netter Thrilelransatz der sich im Kern aber restlos verschenkt!

Rating: ★★☆☆☆

Feuerwehrmann Sam – Helden fallen nicht vom Himmel

Professor Polonium und ihr Kollege Dr. Crumpton (Kerry Shale) zeigen Interesse an eienr von Joe erfundenden Superbatterie. Damit ersinnen sie einen Rettungsanzug mit dem sie setig in die Einsätze von Feuerwehrmann Sam eingreifen …

Der 5. Film aus dem Feuerwehrmann Sam Kosmos der mit beeindruckender Zuverlässigkeit alle Stärken und Schwächen der anderen Werke zu Tge fördert. Wieder wirkt es als habe man sechs Serienfolgen zusammengetackert, zumindest die Einsatzszenarien. Wieder kommen alle Bewohner von Pontypandy zuverlässig zu ihren Auftritten und dazwischen gibt es Katastrophen in denen Sam und sein Team zr Hilfe eilen. Der Animationslook hat sich nochmal verbessert und wirkt bunt und fröhlch, die Stroy ist kindgerecht und ok und am Ende ist natürlich alles gut. Kinder dürften nach diesem Werk glücksselig sein, Erwachsene nicht restlos genervt.

Fazit: Alle typischen Tropen dieses Filmuniversums – stellt ausreichend zufrieden

Rating: ★★★★☆

Lightyear

Dem Astronauten Buzz Lightyear unterläuft ein Fehler durch den den ein Schiff auf einem fremden Planeten strandet und nicht mehr wegkommt. Während die Wissenschaftler eine Kolonie errichten sucht Buzz stetig nach einem Weg den Planeten zu verlassen …

Der 5. Toy Story Film? Nein, auch wenn das Marketing natürlich in diese Richtung schielt. Es ist einfach der Film den die Figur Andy gesehen hat und dessen Hauptfigur er als Spielzeug haben wollte. Für sich genommen ist der Film komplett freistehend. Er ist ein im Kern recht ernst gehaltener Science Fiction Film für Kinder in dem eine Raumschiffcrew auf einem fremden Planeten strandet und einer unter ihnen stetig versucht wieder von dort wegzukommen. Die Story hat sehr viele witzige Anteile, ulkige Nebenfiguen und eben das Zeug was einen Film Kindergerecht macht, ist aber eben doch überraschend nüchtern und ernst, insbesondere in einigen emotionalen Momenten. Die Geschichte ist actionreich und optisch in höhstem Produktionsstandard aufbereitet. Also eigentlich nichts über das man sich beklagen könnte. Ich habe nur ein Problem damit daß Hauptfigur Buzz zwar nichtunsympathisch, aber recht unterkühlt daherkommt. Ebenso ist der zum Ende hin auftauchende Antagonist stark ausgelutscht.

Fazit: Wie eine gute Star Trek Episode für Kinder – sehr sympathisch, aber etwas unterkühlt.

Rating: ★★★☆☆

Massive Talent

Die Glanzzeiten von Nicolas Cage (Nicolas Cage) sind vorbei und er ist hat große Geldsorgen. Daher geht er auf das Angebot des Milliardärs Javier Gutierrez (Pedro Pascal) ein und soll bei dessen Geburtstagsparty erscheinen …

Es ist nicht die Schuld des Films das er mir nicht das gibt was ich erwartet oder mir gewünscht habe. Als alter Nicolas Cage Fan hatte ich mir ein feuriges Insiderfest voll entsprechenden Anspielungen gewünscht. Leider glaube ich daß der Film nicht für Nicolas Cage geschrieben wurde, sondern einfach nur ein Skript darststellt in dem ein Schauspieler in einen Gangsterplot verwickelt wird. Da dann Nicolas Cage zur Verfügung stand wurden in paar Szenen und Gags dem angepasst und zum Beispeil der Gag ergänz daß Cage stetig mit sich selbe bzw. einer jüngeren Version von sich redet. Allerdings wechselt die Story dann scpäter fließend in einen typischen Actionplot der zwar weiterhin flache Witze raushaut, aber relativ gemächtlich verläuft. Am Ende ist das alles nicht langweilig und hat seine Momente, aber es ist eben nur ok. Und bei dem was sich hier ankündigte ist nur „Ok“ einfach schade.

Fazit: Sehr gängiges Skript welches manchmal den Fokus wechselt und weniger Insidergags enthält als der Trailer suggeriert.